Sonntag, 31. Juli 2011

Patti Smith - Horses

Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal Patti Smith's wunderbares Album "Horses" gehört?

Schon länger her? - dann solltet ihr das dringend mal nachholen, lohnt sich!

Fotografiert Hodensäcke!

Bereits vor einiger Zeit habe ich via twitter mal ausposaunt, dass der Bilderbestand der Wikipedia viel zu wenige Kopulationsfotos hat, bei der Überarbeitung der Vulva hatte ich dasselbe Problem mit weiblichen Genitalien und nun fällt mir der Mangel auch bei der Bebilderung des gerade überarbeiteten Artikels zum Hodensack auf: Wir haben zu wenig Bilder von Genitalien und Kopulationen!

Nein - ich will weder, dass ihr euch nun beim Sex fotografiert noch will ich eure Eier sehen!

Es geht um Bilder von Tieren! Der Artikel Natursprung beispielsweise ist unbebildert, obwohl er eigentlich nur ein Foto eines kopulierenden Pferde-, Rinder- oder Schweinepärchens bräuchte, die man jedoch vergeblich sucht - warum fotografiert niemand besprungene Kühe und Stuten auf der Weide und stellt uns diese Bilder zur Verfügung?

Das gleiche nun jetzt beim Hodensack (und damals schon bei der Vulva): Während wir Unmassen von schlechten Fotos von humanen Männersäcken haben, finde ich nicht ein einziges brauchbares von einem Hunde- oder Pferdeskrotum, geschweige denn von Löwen-, Pavianen-, Elefanten- oder Giraffensäcken - nur bei den Rinderbullen bin ich erfolgreich, wo immerhin drei nutzbare Bilder existieren.

Wenn ihr also das nächste Mal mit eurer tollen Fotoausrüstung in den Zoo geht: Denkt an mich und fotografiert Viechergenitalien und -kopulationen!

Samstag, 30. Juli 2011

Haie als Heavy-Metal-Fans

Beim Durchblättern der Rock Hard fiel mir gestern doch tatsächlich folgende News-Meldung ins Auge:

Australische Wissenschaftler haben rausgefunden, dass Weiße Haie deutlich ruhiger durchs Wasser pflügen, wenn sie mit AC/DC-Songs beschallt werden


Whatsthafuck?

Rock Hard (und andere Medien) beziehen sich auf die Arbeit von Matt Waller bei ABC Gold Coast, der in seinem Haikäfig nachweisen konnte, dass Schallwellen einen Einfluß auf Haie haben (nicht wirklich neu) und dass sie vor allem auf "You shook me all night long" von AC/DC stehen (das ist neu!). Allein die Vorstellung dieses Experiments finde ich spannend - er hockt in seinem Stahlkäfig und beruhigt große Haie mit AC/DC-Mucke. Alles andere überlasse ich mal eurer Phantasie ...

Freitag, 29. Juli 2011

Schlagergedanken

Ich gestehe, es beschäftigt mich: Gestern ist der Schlagersänger Bernd Clüver verstorben - ein Musiker, der vor allem in den 1970er Jahren (meiner ersten Dekade) mit Lieder wie "Der Junge mit der Mundharmonika" und "Der kleine Prinz" präsent war, auch bei uns zu Hause via Schallplattenspieler meines Vaters:


Nun bin ich nicht wirklich ein Schlagerfan und in wenigen Tagen werde ich mich auf die Pilgerreise nach Wacken begeben - da hört man dann eher sowas wie Mayhem.


Meine Gedanken sind allerdings ganz anderer Natur: Schaut man sich den Artikel zu Bernd Clüver in der deutschsprachigen Wikipedia an, ist der schon extrem dünn und lieblos, zudem unbebildert - dieser Artikel wird nun seit gestern und in den nächsten Tagen tausendfach aufgerufen, weil Menschen sich infomieren wollen. Im Kontrast dazu Amy Winehouse: Ihr Tod schockte am Samstag die Welt, ihr Artikel ist ansehnlich und zumindest brauchbar - das (bei Clüver nicht vorhandene) englischsprachige Pendant auf den ersten Blick sogar richtig gut.

Zugegeben, es ist nicht ganz fair, einen weltbekannten Star (27) mit einem deutschsprachigen Nischenmusiker (63) zu vergleichen - aber immerhin hat letzterer zumindest in Deutschland gemeinsam mit anderen eine Generation von Schlagerfans - nämlich die meiner Eltern - geprägt. Wie bekommt man aber diese Artikel von Leuten wie Clüver, Carpendale, Kaiser, Nicole, ... verbessert und vor allem: woher lassen sich brauchbare Bilder nehmen von Musikern, die in den 60ern bis 80ern auf der Bühne standen?

Mein erster Gedanke war die BRAVO, die die Jugend- und Musikkultur seit mehr als 50 Jahren begleitet. Gerstern schrieb ich entsprechend ein recht dreistes Mail, ungefährer Inhalt: "Wir wollen Bilder, die ihr eh nicht mehr braucht." - Die Antwort: "Es tut mir leid, Ihnen hier nicht helfen zu können." Die BRAVO erwirbt die Rechte an der Veröffentlichung von Fotomaterial nur für die einmalige Verwendung, die Verwendungsrechte bleiben bei den Urhebern; leider sind diese Fotografen in der Regel nicht greifbar. Natürlich habe ich mit der Antwort gerechnet - aber nun stehe ich wieder am Anfang: Wie komme ich/wie kommen wir an Bilder von den Helden unserer Eltern und Großeltern?

Any ideas? Vorschlag: Wer ein freies Bild von Bernd Clüver auftreibt, am besten aus den 70ern, bekommt von mir eine Mayhem-CD frei Haus.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Wie twickt man einen Staat?

Seit Sonntag befinde ich mich auf virtueller Weltreise - einer spontanen Lust folgend habe ich begonnen, Basiseinträge für alle Staaten (und viele andere Gebiete) der Erde in die Erklärmaschine twick.it einzubringen. Bis zum kommenden Wochenende sollte zumindest der Staatenbestand vollständig sein, in den letzten Tagen konzentrierten sich meine Einträge auf Afrika, Amerika und Ozeanien.

(Über twick.it kann eine nahezu aktuelle und personalisierte Karte mit Positionsmarker generiert werden.)

Was erstmal so trivial klingt, wird im Detail allerdings schwieriger:

Wie twickt man eigentlich einen Staat?

Ein Twick erlaubt es mir, einen Gegenstand in 140 Zeichen zu erklären, hinzu kommt eine Langfassung im Fall von Abkürzungen (bei den Staaten für den meist längeren offiziellen Namen) und einen Link. 140 Zeichen, um einen komplexen Gegenstand wie einen Staat zu beschreiben!

Ich habe mich für eine sehr einfache Fließbandoption entschieden - ich gebe neben dem Staatsnamen die geographische Lage und die Hauptstadt an und ergänze mit Fläche und Einwohnerzahl, manchmal kommt noch ein weiterer Punkt hinzu. Im Ergebnis sehen die Twicks dann wie der folgende zu Argentinien aus:


Verglichen mit einem Artikel der Wikipedia (hier beispielhaft Argentinien), bei dem reichlich Platz für die verschiedensten Aspekte des Themas sind, ist das sehr dünn - es reduziert den Staat auf einige wenige Angaben in der Infobox. Jcornelius, der das Land im Gegensatz zu mir tatsächlich kennt, hat einen etwas anderen Ansatz gewählt:


Er holt die Verwaltungsgliederung und vor allem die Agrikultur in den Twick, verzichtet dafür jedoch auf die Einwohnerzahl und die konkrete Fläche des Landes. Aufbauend darauf habe ich einen dritten Twick zum Land angelegt, der die politische Ebene fast vollständig ausblendet:


Dieser Twick bezieht sich auf Landesform, Klima und Vegetation, weitere mit Fokus auf die Geschichte, Wirtschaft oder Kultur sind denkbar; sogar Themen wie Pressefreiheit, Umweltschutz oder Sport wären als Fokusthemen nutzbar. So könnte sich ein Mosaik von Twicks wieder zu einer umfassenden Beschreibung eines komplexen Themas zusammenfügen, wobei im Idealfall immer der Twick on top steht, der den meisten Lesern die sinnvollste Beschreibung liefert. Ich würde mich freuen, wenn ein paar Leute diese Idee mal aufgreifen und weitere Twicks bei Argentinien und anderen Staaten hinzufügen (einfach anmelden und loslegen).

Epilog:
Eine philosophische Frage stellt sich aber denn doch noch: Ist das Mosaik vieler Twicks, die zusammen einen Gesamtartikel ergeben, dann noch das, was twick.it (im Gegensatz zur Wikipedia) liefern möchte - knappe, schnell erfassbare Information? Im Fall von Jesus kann man sich anschauen, welche Spanne dieses Mosaik bei einzelnen Themen erreichen kann. In insgesamt 20 Twicks versuchen Benutzer, den Begriff zu erklären, sortiert nach dem Rating der (angemeldeten) Leser. Man kann sich aussuchen, ob man mit der Top-Erklärung zufrieden ist oder ob man sich aus den gesamten Twicks ein Mosaik zusammenbaut und damit die verschiedenen Perspektiven zur Information nutzt.

Nachtrag:
Sean hat diese Aktion und den Blogbeitrag genutzt, um im twick.it-Blog die Georeferenzierung und die Landkartenfunktion vorzustellen - gibt es zu lesen unter dem Titel Erkläre deine Welt – eine Aktionswoche inspiriert durch Achim Raschka

Freitag, 22. Juli 2011

AdeidWnng (I) - Ladefläche

Zeit, mal wieder eine neue Rubrik einzuführen: "Artikel, die es in der Wikipedia noch nicht gibt" (AdeidWnng) - heute Ladefläche:

Eine '''Ladefläche''' ist ...

Unter http://etherpad.wikimedia.org/AdeidWnng habe ich ein Etherpad gestartet, in dem ihr der Ladefläche einen Text geben könnt.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Wikipedianer sterben ....

Wie nichtig viele Streitereien werden können, wenn das Schicksal zuschlägt:

Benutzer NebMaatRe ist Anfang Juli 2011 verstorben.

NebMaatRe war eine unserer Stützen als Autor im Bereich des Alten Ägypten. Aus seiner Tastatur stammen Artikel wie das Pantherfell, die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa, Tell el-Maschuta und viele mehr - ohne ihn wird nicht nur dieser Bereich ärmer. Seiner Familie die besten Beileidswünsche, gemeinsam mit ihr trauert die Wikipedia ....

Dienstag, 19. Juli 2011

Der Vollständigkeit halber

Um das nicht zu unterschlagen:

Achim Raschka ist gestern von seinem Posten als Beisitzer im Vorstand des Wikimedia Deutschland e.V. zurückgetreten und hat seinen Austritt aus dem Verein erklärt - der Grund sind wochenlange unsägliche Schlammschlachten und Anschuldigungen auf unterstem Niveau von Mitgliedern des Vereins und der Community gegenüber dem Vorstand, mit denen ich nicht weiter meine Abende versauen möchte.

In Zukunft werde ich abends mal wieder ein paar Artikel schreiben (o.k., habe ich auch vorher schon parallel die ganze Zeit), schlechte Fernsehserien schauen und mehr an die Luft gehen - so zumindest der Plan.

Montag, 18. Juli 2011

Neues von Wacken: Pommesgabeln für die Duschen

Leute, Duschen ist KEIN Heavy Metal:

Jedes Duschcamp wird einen Turm samt auf ihm thronender Leucht-Pommesgabel erhalten und damit ihr die einzelnen Camps auch voneinander unterscheiden könnt, leuchten diese jeweils in einer anderen Farbe (siehe Campingsite-Pläne)

(Zitat: Wacken News)

Das erste Community-Projektbudget-Projekt: WLM Mittelhessen

Seit Wiki Loves Monuments auf dem Open Space nach der WMDE-Mitgliederversammlung vorgestellt wurde, waren auch Aktionen im Fahrwasser des Wettbewerbs in der Diskussion. Schließlich soll die Community auf vielfältige Weise zur Teilnahme motiviert werden, außerdem bietet sich die doch eher seltene Gelegenheit, Außenstehende auf einfache Weise zur Mitarbeit zu bewegen.

Leider zeigte sich dann schnell, dass nur sehr wenige Wikipedianer bereit waren, sich an der umfangreichen Organisation zu beteiligen. So musste die Idee, zwei oder drei Landkreise zu Pilotregionen zu erklären, ebenso zurückgestellt werden wie mein Vorschlag, Schulklassen zur Wettbewerbsteilnahme aufzurufen. So ganz ohne eine besondere Aktion wollte ich Wiki Loves Monuments dann aber auch nicht sehen, nicht zuletzt, weil ein neu eingerichtetes Großprojekt viele Chancen bietet, Neues zu erproben und mit dem neu geschaffenen Community-Projektbudget auch die Mittel dafür vorhanden sind, Ideen in die Tat umzusetzen.

Das Projekt „Wiki Loves Monuments Mittelhessen“ richtet sich nun an die Community und soll die Wikipedianer vor Ort mit Wikipedia-Fotografen sowie (regional)geschichtlich interessierten Autoren zusammenbringen. Bewusst habe ich mich dagegen entschieden, ein reines Fotografen-Projekt daraus zu machen. Zum einen widerspricht es der Idee des Wettbewerbs, wo es letztendlich nicht auf das perfekte Bild ankommt, zum anderen bietet sich so allen Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen weiterzugeben und gleichzeitig neues zu erwerben.

Ziel des Projekts ist es, möglichst flächendeckend Denkmäler zu fotografieren. Das klingt erstmal nicht besonders spannend, ebensowenig wie vermutlich ein knappes „Mache Bilder von Denkmälern in deinem Ort und lade sie für die Wikipedia hoch“ zur Teilnahme an Wiki Loves Monuments motiviert. Auf den zweiten Blick bietet sich hier aber für alle Teilnehmer die Möglichkeit, quasi Vollzeit für längere Zeit ihrem Hobby nachzugehen und zu den Wikimedia-Projekten beizutragen. Dank der Förderung aus dem Community-Projektbudget ist die Teilnahme ebenso wie An- und Abreise kostenfrei, ergänzt wird die Foto-Arbeit durch ein kleines Rahmenprogramm, das bei ungünstigem Wetter (auf das ich natürlich nicht hoffe) auch deutlich ausgeweitet werden kann.

Ich hoffe auf eine produktive Zeit mit spannenden Teilnehmern und bin gespannt, wie viele Denkmäler man in der doch kurzen Dauer tatsächlich „enzyklopädisch“ fotografieren kann.

Ein kurzer Rückblick

Mit heißer Nadel gestrickt und keine zwei Stunden vor Ablauf der Frist eingereicht, ging mein Antrag als Nummer 36 ins Rennen. Die Kommunikation mit dem Ausschuss, zunächst vertreten durch Olaf als Vorsitzendem, verlief schnell und reibungslos. Mir wurde dann Peter als Kontaktperson zugeteilt. Per E-Mail, im Ausschuss-Wiki und nicht zuletzt per Telefon klärten wir offene Fragen. Besonders für das Budget hatte er viele Hinweise parat, für die ich mich auch an dieser Stelle nochmal bedanken möchte. Stets hatte ich den Eindruck, dass dem Ausschuss das Projekt ebenso am Herzen lag wie mir als Antragsteller.

Nachdem ich „Wiki Loves Monuments Mittelhessen“ dem Ausschuss in Hamburg persönlich vorgestellt hatte, begann die Wartezeit auf eine Entscheidung. Im Gegensatz zu den meisten anderen Antragstellern saß ich auf heißen Kohlen, schließlich muss das Projekt im September stattfinden – und es war schon Ende Juni. Zunächst war eine Veröffentlichung der Ergebnisse für den 30. vorgesehen, dann wurde der Termin kurzfristig um zwei Tage verschoben, dann trat Anneke überraschend aus dem Ausschuss zurück – und ein unrühmliches Kapitel in der Geschichte des Vereins nahm seinen Lauf.

Ich schrieb also eine E-Mail an verschiedene Vorstandsmitglieder, erhielt prompt eine Antwort von Achim, dass mein Antrag dem Vorstand bereits als dringende Angelegenheit vorliege und erfuhr noch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dass der zuletzt eingereichte Antrag der ersten Runde zum ersten erfolgreichen Community-Projektbudget-Antrag geworden war.

Das Kleingedruckte

Die Vorabstimmung zum Zeitrahmen lief bis bis zum 17. Juli, bis dahin haben sich auch schon eine Reihe Interessenten auf der Projektseite eintragen. Nun habe ich eine kleine Auswahl von Terminen vorgeschlagen, zwischen denen abgestimmt wird, zum 1. August soll alles feststehen. Dann ist auch eine verbindliche Anmeldung möglich und nötig.

Teilnehmen können alle, die Lust und Zeit haben. Es sind keine besonderen Fertigkeiten und auch keine teure Foto-Ausrüstung nötig, es würde mich auch freuen, den einer oder anderen (Noch-)Nicht-Wikipedianer als Teilnehmer begrüßen zu können.

Gern gesehen sind natürlich auch Tagesgäste oder Teilnehmer, die nur für ein paar Tage hinzustoßen möchten. Interessenten melden sich am besten ab Anfang August bei mir, können aber gerne auch schon auf der Projekt- oder Diskussionsseite einen kurzen Hinweis hinterlassen.

Die Mingrelische Wikipedia

Die neueste Sprachversion der Wikipedia-Welt ist online und verzeichnet 335 Einträge: die Wikipedia auf Mingrelisch: Hauptseite

Never heard? - ich auch nicht, deshalb gleich mal nachgeschlagen:

Die mingrelische (oder me(n)grelische) Sprache (Eigenbezeichnung: მარგალური ნინა margaluri nina) wird im Westen Georgiens von ca. 500.000 Menschen gesprochen und ist damit die zweitgrößte der südkaukasischen Sprachen. Sie bildet zusammen mit dem eng verwandten Lasischen die sanische Gruppe dieser Sprachfamilie. Mingrelisch ist keine Schriftsprache; als Schriftsprache der Mingrelier fungiert die dem Mingrelischen verwandte georgische Sprache. (aus Wikipedia "Mingrelische Sprache", CC-by-sa)

Der heutige Artikel des Tages behandelt denn auch gleich eine Hafenstadt aus der Region Mingrelien: Poti, oder auf mingrelisch ფუთი:

ფუთი (ქორთულო: ფოთი; ლაზურო: ფაში) — ნოღა საქორთუოს, სამარგალო-ჟინ შონეშ რეგიონს. უჩა ზოღაშ პორტი. დორცხუაფილი რე კოლხეთიშ ზენს, სოდეთ რიონწყარი უჩა ზოღას მიშაკათუნ. რიონ-წყარიშ მელე-მოლე პიჯის. ზოღაშ ეშე 1-3 მ. ქართიშენ 330 კმ., ზუგიდიშენ 60 კმ. 2002 წანაშ ეკოროცხუათ 47 000 მახორუ. ნოღაშ დიხაშ ფართანობა - 65,8 კვ. კმ. მოლენ-კავკასიაშ რკინაშარაშ ცენტრალური მაგისტრალს მიარცხუაფუ ფუთი-სენაკიშ რკინაშარაშ 40 კმ.-ამი ნოკვათუთ. ნოღაშ ტერიტორიაშ უმოსი გეკიდილი რე კოკეფს, ნამუსით რიონიშ დელტეფი გიშაკვათუნან. ქალაქიშ ტერიტორიას რე პალიასტომიშ ტობა, ნამუთ უჩა ზოღას კაპარჭაშ-წყარით მიაკათუნ. მუკე-მუკე ონძღოთ ნოღას გოჸუნს ჭყენჭყი დო ისირონა. (aus der mingrelischen Wikipedia "ფუთი", CC-by-sa)

Ich wünsche der Community viel Erfolg beim Aufbau ihrer Enzyklopädie.

Sonntag, 17. Juli 2011

Alice verlässt den Vorstand von Wikimedia Deutschland

Soeben gab Alice Wiegand ihren Rücktritt als 2. Vorsitzende des Vorstands des Wikimedia Deutschland e.V. bekannt, Zitat:

Als Vorstand muss ich Entscheidungen treffen und für diese auch geradestehen. Das setzt voraus, dass ich einen Einblick in die Materie habe und mir fehlende Informationen auf Nachfrage bereit gestellt werden. Dies ist in der jetzigen Zusammensetzung des Vorstands nicht mehr gegeben. Ohne Offenheit und gegenseitige Information aber ist für mich die Basis der Zusammenarbeit verloren. Beides erwarte ich besonders an der Stelle, die das aus meiner Sicht vertrauensvollste Amt des Vereins innehat, dem Schatzmeister. Meine Versuche, das Schweigen aufzubrechen, sind gescheitert.

Zugleich zeigt mir die Reaktion von Community und Vereinsmitgliedern in der Wikipedia auf die Situation beim Community-Projektbudget, dass dem Vorstand in seiner jetzigen Konstellation nicht nur kein Vertrauen entgegengebracht wird. Nein, uns allen wird nur noch mit Missgunst, Vorurteilen (und auch Vorverurteilungen) und Unterstellungen begegnet und das mit jedem Mal, mit dem wir uns äußern. Ich kann in dieser Atmosphäre, die es eigentlich unmöglich macht, sich als Vorstandsmitglied überhaupt in eine ehrliche Diskussion zu begeben, keinerlei Rückhalt für eine Weiterführung meines Amtes erkennen.

Die gesamte Rücktrittserklärung ist in der Mailingliste zu lesen. Ich lasse das jetzt erstmal unkommentiert; viel treffender kann man die aktuelle Situation im Vorstand und drumherum derzeit nicht beschreiben - persönlich empfinde ich diesen Schritt als sehr traurig für den Vorstand und den Verein Wikimedia Deutschland e.V., kann ihn jedoch vor dem aktuellen Hintergrund zu 100 Prozent nachvollziehen und werde einen Teufel tun, ihr das wieder auszureden.

Von meiner Seiter: Danke, lyzzy, für deinen Einsatz, deine Ideen und deine Kraft, die in den Entwicklungen des Vereins in den letzten Jahren steckt. Mir wirst du auf jeden Fall in der noch verbleibenden Zeit dieser Vorstandsperiode sehr fehlen!

Samstag, 16. Juli 2011

Broilerfrikasse in schnell

Also fix:

* 1 fertig gebratener Broiler von der Bude, ein Stück Haut und Fleisch abflücken
* Glas Spargel, 1 Dose Champis, 1 Dose Erbsen und Möhr'n

alles zusammen anbraten, Curry dabei, 1 Liter Milch - einkochen, fertig. Dazu Reis oder Kartoffeln, Salat weglassen (EHEC)!

Machen Google und Wikipedia vergesslich?

Wenn man der Studie "Google Effects on Memory: Cognitive Consequences of Having Information at Our Fingertips" von Betsy Sparrow et al. folgt, führen Internetangebote wie Google und Wikipedia dazu, dass Menschen ihr Gedächtnis "auslagern" - sie machen also nicht dumm sondern führen dazu, dass wir uns einfach bestimmt Dinge nicht mehr merken. Wir wissen ja, wie wir mit wenigen Klicks an die entsprechenden Informationen kommen:

The advent of the Internet, with sophisticated algorithmic search engines, has made accessing information as easy as lifting a finger. No longer do we have to make costly efforts to find the things we want. We can "Google" the old classmate, find articles online, or look up the actor who was on the tip of our tongue. The results of four studies suggest that when faced with difficult questions, people are primed to think about computers and that when people expect to have future access to information, they have lower rates of recall of the information itself and enhanced recall instead for where to access it. The Internet has become a primary form of external or transactive memory, where information is stored collectively outside ourselves.

Spiegel online greift die Ergebnisse auf und stellt dar, wie die Forscher den Effekt bestimmt haben: Mit vergleichsweise einfachen Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass Menschen dazu neigen, Dinge zu vergessen, bei denen sie wissen, dass sie sie jederzeit wiederfinden können. Das Hirn schaltet also auf Effizienz und lagert die Gedächtnisleistung aus - das Wissen ist damit nicht direkt abrufbar, aber per Google und Wikipedia jederzeit erreichbar im "externen Speicher". Spannend das Fazit am Ende des Spiegelartikels:

"Zweifelsohne verändern sich unsere Lernstrategien", sagt Roediger. "Warum sollte ich mir etwas merken, wenn ich weiß, dass ich es jederzeit wieder nachschlagen kann." Der Psychologe sieht Suchmaschinen und Online-Enzyklopädien quasi als eine Art externe Speicherplatte. "Wir können unsere Gedächtnisleistung auslagern. Ist das etwas Schlechtes? Ich glaube nicht."

Freitag, 15. Juli 2011

Weg von der Community?

Einige Diskussionen in der deutschsprachigen Wikipedia machen mir ja schon deutlich Bauchschmerzen, so natürlich auch der derzeitige shit-storm gegen den Vorstand des Wikimedia Deutschland e.V.

Ein Highlight:
Sagt mal, seid ihr da oben schon so weit abgehoben und weg von der community, aus der ihr mal gekommen seid?

Lieber Martin,
Ich danke dir dafür, dass du mich und andere Autoren qua Amt aus der bestehenden Community ausgliederst und uns maximal noch eine Herkunft aus der Community bescheinigst. Bislang finde ich meinen Beitrag an der Community noch recht ansehnlich - selbst in meiner freiwillig auferlegten Sperrzeit schreibe ich Artikelchen wie Michael F. Zimmermann, Stimmung in Rot oder das Bildnis des Malers Lovis Corinth und lade Bilder in 3-stelliger Anzahl in die Commons. Dass ich mir nebenher noch die Nächte mit Telefonkonferenzen um die Ohren schlage, ist zwar eine freiwillige Entscheidung, sie lässt mich aber noch lang nicht in irgendeiner Weise abheben von der Community. Ich danke dir also für diese überaus differenzierte Stellungnahme.

Achim

Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestags über Wikipedia

Auf den Infobrief des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags mit dem Titel "Entwicklung und Bedeutung der im Internet ehrenamtlich eingestellten Wissensangebote insbesondere im Hinblick auf die Wiki-Initiativen" verweise ich einfach mal - Schwerpunkt: Wikipedia

Donnerstag, 14. Juli 2011

Letzte Mahnung - Enthüllungsjournalismus IV

Da ist er wieder, der eifrige Journalist. Nachdem ich ihm bereits vor einiger Zeit geschrieben hatte, dass ich ihm keine weiteren Fragen beantworten werde und dies auch gestern nochmal bei einem aufdringlichen Anruf bekräftigt habe, kommt also heute die letzte Mahnung:

Sehr geehrter Herr Raschka,

bitte beantworten Sie meine nachstehende Anfrage vom 11. Juli 2011 sowie alle noch offenen Fragen meiner bisherigen Anfragen bis spätestens morgen, 16 Uhr, da ich andernfalls in meinem Artikel leider schreiben muss, dass von Ihnen zu den aufgeworfenen Fragen keine Stellungnahme zu erhalten war.

Dieses Schreiben ist nicht, auch nicht auszugsweise, zur Veröffentlichung bestimmt und dient allein dem Zweck, Ihnen die Möglichkeit zur Stellungnahme im Vorfeld einer journalistischen Veröffentlichung zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

Marvin Oppong

Meine Antwort hier:
Sehr geehrter Herr Oppong.

wie bereits dargestellt, bin ich nicht bereit, weitere Ihrer suggestiven und teilweise schlicht unverschämten Fragen zu beantworten. Vor allem bin ich nicht bereit, Ihnen Klarnamen von Wikipedia-Benutzern zu nennen - dies verstösst gegen die Gepflogenheiten der Wikipedia und Benutzer, die dies tun werden sehr berechtigt dafür gesperrt.

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Ihren Text und werde ihn sicher hinterher hier und anderswo öffentlich kommentieren. Erschreckend ist für mich Ihre Unkenntnis von den Systemen, über die sie meinen, Enthüllungen verbreiten zu wollen - Sie haben leider weder die Wikipedia noch das von Ihnen in den Fokus genommene Projekt "Nachwachsende Rohstoffe" verstanden. Auch die internen Richtlinien zum Interessenskonflikt, Umgang mit PR, Bildernutzung und -kennzeichnung, Bildspenden u.ä. scheinen Ihnen vollkommen unbekannt, und ich habe weder die Zeit noch die Lust, Ihnen hierzu die dringend benötigte Nachhilfe zu erteilen. Wie Sie beispielsweise aus einer Bildspende eines Kugelschreibers aus Celluloseacetat und anderer Biokunststoffprodukte (ich bewundere die detektivische Arbeit, herauszufinden, von welcher Firma die stammen - damit es in Zukunft einfacher wird: Das steht direkt beim Bild dabei) oder meinem Beitrag am Artikel zum DEPV einen Skandal zu zaubern gedenken, grenzt schon an Absurdität.

Wir lesen uns,
Achim Raschka

Montag, 11. Juli 2011

Von freien und weniger freien Lizenzen

Raymond bloggt als Antwort auf eine Journalistenanfrage über die Nutzung von Bildern unter Freier Lizenz - ein sehr guter und angenehmer Text, der darstellt, warum es wichtig ist, dass Nachnutzer sowohl Namen und Lizenzen der Bilder angeben. Nun ist es allerdings bei seinen Bildern recht einfach: Er nutzt konsequent die CC-ba-sa 3.0 und erklärt bei jedem einzelnen Bild, wie sie zu nutzen sind: Möchte man zum Beispiel das Bild nutzen, sollte darunter als Bildautor Raimond Specking und als Lizenz die CC-BY-SA-3.0 genannt werden, zusammen im Optimum also © Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons).

© Raimond Spekking / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Nun wäre es natürlich prima, wenn man sich das so merken könnte und dann auf diese Weise alle Bilder der Wikimedia commons nutzen könnte - ist aber leider nicht so. Es gibt hunderte verschiedener Lizenzbausteine, die alle ihre eigenen Regeln mitbringen. Viele weisen auf gemeinsfreies Material hin, viele auf verschiedene nationale Varianten der GFDL und CC.

Viele Bilder sind allerdings de fakto für so ein Blog wie dieses oder für Printmedien gar nicht nutzbar, weil sie als Lizenz die GFDL-1.2-only angeben, eine modifizierte GFDL-Lizenz, die die Umstellung auf die spätere CC-by-sa-kompatible Version der Lizenz kategorisch ausschliesst. Sollte ich ein solches Bild nutzen wollen, bin ich neben der Namens- und Lizenznennung gezwungen, auf einer Unterseite meiner Websites den vollständigen Lizenztext auf englisch bereit zu halten und bei jeder Nutzung auf diesen zu verweisen - würde ich diese Bilder gar drucken (bsp. in einer Schülerzeitung oder einem VHS-Programm), müsste ich den kompletten Lizenztext mitdrucken. Eine Nutzung der Bilder ist damit entsprechend kategorisch ausgeschlossen, eine Freie Lizenz kaum noch zu erkennen.

Freitag, 8. Juli 2011

Cahill’s Irish Porter Cheddar

Wo ich gerade bei Käse bin: Der untenstehende Artikel wurde von mir 2009 für die Wikipedia geschrieben - nachdem ich diesen Käse im heimischen Rahmen verköstigen konnte. Dort wurde er zwar in der Rubrik "Schon gewußt" auf der Hauptseite präsentiert und innerhalb von zwei Tagen von etwa 16.000 Menschen angeklickt - schlussendlich jedoch wegen Irrelevanz gelöscht. Hier denn also exklusiv nochmal der Text:

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Cahill’s Irish Porter Cheddar ist eine Käsesorte der
irischen Cahill’s Irish Monastic Cheeses, die international vertrieben wird. Es handelt sich um einen Cheddar, der durch Porterbier aromatisiert ist. Auffällig ist die durch das Bier hervorgerufene schwarze Zeichnung des Käses.

Beschreibung
Hergestellt wird Cahill’s Irish Porter Cheddar auf der Farm der Cahill’s
Irish Monastic Cheeses von Dave und Marion Cahill in Limerick in
Irland. Ausgangsbasis ist pasteurisierte Milch, bei der durch
vegetarisches Lab der Bruch vom Molke getrennt wird. Die Käsemasse wird in Handarbeit mit einer Masse aus Porterbier, das in der hauseigenen Brauerei hergestellt wird, vermengt und erhält dadurch die charakteristische Struktur aus gelben Käsebröckchen in einer dunkelbraunen Textur. Umhüllt wird der Käselaib durch eine braune Wachshülle.

Der Käse ist leicht brüchig und wird daher nicht in Scheiben angeboten. Er kann leicht gerieben und geschmolzen werden. Der Geruch wird als cheddartypisch und butterähnlich beschrieben. Im Geschmack soll eine karamellähnliche und malzige Note vorhanden sein.

Weblinks
* Cahill’s Irish Monastic
Cheeses auf der Website der Irish Farmhouse Cheesemakers Association

* Beschreibung bei Fork&Bottle
* Beschreibung bei Egg&Soldie
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Natürlich darf dieser Artikel - wie alle meine Artikel in der Wikipedia gern weiterverwendet werden. Eine Autorennennung und eine Angabe der Lizenz (CC-by-sa) sollte jedoch stattfinden.

Käse aller Nationen

Ziemlich enttäuschender Blick in die commons-Galerie zum deutschen Käse: Käse aus Deutschland Gegenüber den Käsesorten aus den USA stehen wir ja ganz gut da, aber zum Vergleich: Käse aus Frankreich oder Käse aus Italien.

Aber auch andere Käsennationen kommen vergleichsweise knapp weg, etwa Käse aus der Schweiz oder gar Käse aus Holland (was würde Frau Antje sagen?). Mein persönlicher Favorit: Käse aus Australien

Liebe Fotografen: Bitte räumt die Käsetheken leer und fotografiert, was das Zeug hält - vielleicht wird auch euer Käse dann zur Bebilderung eines Artikels wie diesem zum Shropshire Blue genutzt.

Foto: Das hier gezeigte Foto eines italienischen geräucherten Scamorza stammt übrigens tatsächlich mal von mir (2004), hochgeladen unter GFDL und mittlerweile auch CC-by-sa 3.0. Das Foto eines französischen Blauschimmelkäses, dass ich hier ursprünglich nehmen wollte, ist auf den commons zwar als "Quality image" ausgezeichnet, aber aufgrund der genutzten GFDL-1.2-only-Lizenz leider de fakto hier nicht frei nutzbar.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Autoren gesucht

Wie bereits im Rahmen des "Enthüllungsjournalismus" dargestellt, habe ich mich vor einiger Zeit mit Mitarbeitern der deutschen Sektion der Organisation Reporter ohne Grenzen getroffen, um diesen die Hintergründe der Wikipedia zu erklären.

Wie bei vielen anderen Organisationen (und auch Unternehmen) besteht das Problem, dass der entsprechende Wikipedia-Artikel nur sehr unzureichend ist, und sich auch nicht wirklich verbessert - allein der obligatorische Kritik-Abschnitt wird zunehmend mit Darstellung und Gegendarstellung aufgebläht, und um den Bericht zur Schließung/Nichtverlängerung der terrestrischen Sendelizent des venezolanischen Senders RCTV gibt es in den letzten Wochen einen stetigen Editwar zweier Streithansel mit dem Ergebnis, dass dieser Zwergaspekt nun 1/3 der Artikellänge ausmacht.

Was tun?
Wie so häufig stellt sich auch hier wieder die Frage, welche Möglichkeiten der Lösung bestehen. RoG selbst möchte in den Artikel nicht eingreifen, sie respektieren und schätzen die Arbeit der Wikipedianer und die Selbstregulation. Auf der anderen Seite wird ein solcher Artikel neben einer katastrophalen Außenwirkung für RoG schwerlich seinem Ziel gerecht, kompetent zum Thema zu informieren und ist entsperchend auch für die Wikipedia nahezu unbrauchbar - über 2.200 Leser pro Monat werden viel zu knapp und zugleich qualitativ grenzwertig über die eigentliche Arbeit und Ziele der Organisation informiert. Notwendig wäre hier also ein Autor oder ein Autorenteam, dass sich in das Thema einkniet und es kompetent neu aufbaut.

Von allein scheint ein solcher Autor nicht zu kommen und die Organisation selbst amg nicht eingreifen - wir befinden uns also in einer Zwickmühle. Falls sich jemand finden sollte, der Interesse am Aufbau und der Überarbeitung hat, stellt die Organisation diesem gern verfügbare Literatur und Material zur Verfügung und hilft bei offenen Fragen, ohne dabei Einfluß auf den Artikel zu nehmen. Ich persönlcih würde mich freuen, wenn wir über diesen Weg einen kompetenten Autoren finden, der sich des Themas annimmt und durchstartet - den Kontakt stelle ich dann gerne her.

Dienstag, 5. Juli 2011

Die Wikipedia-Charts im Juni 2011

Meedie.de präsentiert aktuell die Wikipedia-Charts des Monats Juni 2011 in ihrem Artikel Wikipedia-Charts: die populärsten Artikel.

Überraschungsieger ist demnach Les Paul - allein am 9. Juni wurde der Artikel mehr als 30.000 mal pro Stunde aufgerufen. Hintergrund war Logo seiner Gitarre, die anlässlich des 69. Geburtstages des 2009 verstorbenen Musikers als Logo von Google eingesetzt wurde und direkt auf den deutschsprachigen Artikel verlinkt war. Das Logo ist animiert, man kann die Saiten spielen und sogar aufnehmen.

Die weiteren Charts:


Spannend aus Binnensicht: Das Internetthema Kino.to schlägt das EHEC-Bakterium um Längen und die gesamte Liste ist deutlich bestimmt von Themen der Populärkultur, vor allem von Fernsehserien. Vor diesem Hintergrund bleibt die Sperrung der deutschsprachigen Autoren-Community gegenüber Artikeln zu Einzelcharakteren und Serienfolgen aus Relevanzgründen unverständlich, da sie sehr offensichtlich an den Interessen der Leser vorbeigeht (siehe auch die Beiträge Rihanna und Mozart hier und Zuwenig Populärkultur in der WP bei iberty) - ich bin gespannt, ob und wann diesbezüglich ein Umdenken stattfindet.

Montag, 4. Juli 2011

Ziemlich treffend

Das beste, was einem in Wikipedia geschehen kann, ist, dass man in Ruhe gelassen wird. Wenn man Pech hat, kommt mal jemand eben so vorbei und scheißt einem ins Gesicht.

(Von einer Benutzerseite)

Rücktrittsforderung mit Amtsanmassung

heute in einer unschönen Diskussion aufgeschlagen:

"I've been told this discussion and that I should react. Firstly, sorry for writing in English, but my German is very very lousy. Anyway, I am a board member of Wikimedia Serbia and I feel I should respond to some of the claims herein. [xxx] has no right to speak in the name of Wikimedia Serbia, first and foremost because she's formally and officially completely unrelated to us. Even if she had the right to speak in the name of WMRS, that is by no means our opinion. We have always had good relations with WMDE and we respect [yyy] and his work throughout the organization, so it is entirely false that a chapter such as WMRS would have such terrible opinions. If you need further clarifications, please tell me so, and I'll try to explain everything you want to know. Cheers --Dungodung (S) 10:27, 4. Jul. 2011 (CEST)"

Liebe [xxx],
natürlich wird dir hierzu auch noch ein erklärender Spruch einfallen, aus meiner Sicht ist dies aber doch sehr deutlich. Vor der nächsten Rücktrittsforderung solltest du aber vielleicht dann tatsächlich mal nachfragen, ob du dich überhaupt als offizielle Geschäftsführerin von Wikimedia Serbien ausgeben darfst oder ob das nicht doch ein wenig Amtsanmassung ist ....

Anträge zum Community-Projektbudget

Wenn ich etwas veröffentliche, dann mache ich das freiwillig - und nicht, weil man mir eine wie auch immer gefälligst zu erfüllende Vorbildfunktion andichtet oder gar versucht, mich mit wenig kaschierten Korruptionsvorwürfen dazu zu zwingen.

Hier also gern die beiden von mir eingereichten Anträge zum Community-Projektbudget (Daten weiterer Beteiligter ge-xt):

1. Community-Stützpunkt Köln - Vorarbeiten

*Namen der Antragsteller (Nickname): Achim Raschka
*Weitere Unterstützer: keine konkreten, Diskussionen in der Kölner Community laufen
*Wohnort: xxx
*E-Mail-Adresse : xxx
*Name des Projekts: Communitystützpunkt Köln, Phase I: Vororganisation, Klärung offener Fragen

== Kurze Beschreibung Deines Projektes ==
Dieser Antrag bezieht sich ausschliesslich auf eine 1. Phase, in der die Optionen ausgelotet, geprüft und erste Kontakte und Planungen zur Einrichtung eines Communitystützpunkt Köln durchgeführt werden sollen. Dazu soll eine Person eingestellt werden, die gemeinsam mit Freiwilligen offene Fragen klären und die Planungen zu einem potenziellen Stützpunkt vorantreiben sowie für eine zweite Phase der Realisierung vorbereiten soll. Phase I ist ergebnisoffen - ob es tatsächlich eine Realisierung gibt hängt von den Diskussionsergebnissen und Planungen ab.

=== Ziele und Inhalt Phase I ===
In der Phase I sollen die in der Vorbereitung und Diskussion zur Einrichtung eines Communitystandorts in Köln aufgekommen offenen Fragen und Positionen geklärt werden. Sie soll entsprechend klären, ob und in welcher Form ein solcher Communitystandort etabliert werden kann. Zu diesem Zweck soll eine Halbtagsstelle über den Zeitraum von 6 Monaten geschafft werden, die sich in enger Zusammenarbeit mit dem Antragsteller und der Kölner Community auf die Klärung der Fragen und die Organisation konzentrieren soll.

Aus der Kölner Community hat sich xxx interssiert gezeigt, diesen Job zu übernehmen. Frau xxx ist in der Kölner Community der Wikipedia gut bekannt [xxx].

=== Ziele Communitystützpunkt ===
In einem angemieteten Ladenlokal, einem Büro oder einem [[Coworking]]-ähnlichen Umfeld soll ein Communitystützpunkt als Treffpunkt, Arbeitsraum, Seminarraum, Aushängeschild und Anlaufstelle für die Wikimedia-Projekte betrieben werden. Der Stützpunkt wird von lokalen Freiwilligen und ggf. von einer angestellten Halbtagskraft betrieben.

Als Ziele des Stützpunkts sind zu nennen:
*Beteiligte an Projekten zu freiem Wissen treffen sich an einem realen Ort, wo sie Austausch, Ressourcen und Unterstützung für ihre Arbeit finden
*Die Projekte / die Wikipedia bekommt für Leser/Bürger/Presse/Politik ein lokales Gesicht und ein Aushängeschild

=== Chancen und Möglichkeiten ===
Ein Community-Stützpunkt bietet zahlreiche Chancen, darunter

* „Eine Adresse“ für Nutzer und Beiträger der Projekte haben, Berlin ist weit :-)
* Treffpunkt für Wikipedianer und andere Projekte (bsp. [[Open Street Map|OSM]]) aus Köln und Umgebung
* Aushängeschild und Gesicht der Projekte (und Wikimedia) in Köln schaffen
* Raum für gemeinsames Arbeiten an Texten und Themen oder einfach die Möglichkeit, sich mal auf einen Kaffe oder Tee mit anderen WPianern zu treffen
* Raum für moderierte Konfliktbearbeitung
* Niedrigschwellige Kontaktmöglichkeit zwischen Lesern, Neu-Autoren und Autoren/Community
* Raum für Workshops (z.B. für zukünftige und gegenwärtige Autoren und für Nutzer der Projekte)
* fester Standort für Ressourcen (Literatur, Tonstudio, Fotostudio/-ausrüstung etc.)
* Raum für lokale Aktionen aller Art (Lesungen, Lightning Talks, Meetings, Brettspielabende, Fotoworkshops, ...)
* Möglichkeit, andere Projekte zu integrieren (OSM, bookcrossing, CCC)
* Möglichkeit, Wikimedia-Aktivitäten abseits von Berlin zu organisieren und durchzuführen.
* pot. Möglichkeit für Übernachtungen auswärtiger Community-Mitglieder

=== Risiken ===
* Pflege der Räumlichkeiten durch Freiwillige ist erfahrungsgemäß schwierig
* Besetzung der Räumlichkeiten durch Freiwillige – haben wir dazu genug Ressourcen?
* Risiko von Einbrüchen und Diebstählen und physischem Vandalismus

=== Warum Köln? ===
Um einen Community-Stützpunkt zu realisieren bedarf es einer vergleichsweise großen lokalen Community, die neben ihrer Online-Aktivität auch im nicht-virtuellen Rahmen sehr stark vernetzt und aktiv ist. In Deutschland ist dies nur in wenigen Städten der Fall, neben Köln wahrscheinlich nur in Hamburg und im Frankfurter Raum. Köln zeichnet sich aus durch:
* eine vergleichsweise große aktive virtuelle Community, die sich in Projekten rund um das Thema Köln wie auch in anderen Bereichen betätigt ([[Portal:Köln]], [[Portal:Kölner Dom]], [[Wikipedia Diskussion:WikiProjekt Köln|WikiProjekt Köln]])
* einen etablierten [[Wikipedia:Köln|Stammtisch]] mit einem großen Einzugsbereich, der von Bonn bis Wuppertal und in das Ruhrgebiet reicht
* eine auch nicht-virtuell sehr aktive Community, in der zahlreiche Projekte stattfinden ([[Wikipedia:Workshop Köln|Köln-Workshop]], [[Wikipedia:Wiki loves monuments 2011|Wiki loves monuments 2011]], [[Wikipedia:Projekt Römischer Limes/Limeskongress 2010|Limeskongress 2010]], [http://meta.wikimedia.org/wiki/WissensWert/1_-_Freies_Wissen_als_h%C3%B6rbarer_Podcast Wissenswert-Projekte] etc.)
* eine starke Vernetzung mit anderen Projekten des Freien Wissens und anderen Communities ([[Open Street Map]], [[Wikia]], [[Twick.it]], [http://www.art-zweinull.de/ art 2.0], [[Chaos Computer Club]] (C4), ...)
* eine starke Mitgliederdichte des Wikimedia Deutschland e.V. im Einzugsbereich

=== Offene Fragen ===
In dem Projekt sind viele offene Fragen im Vorfeld zu klären. Zentral steht in der Diskussion, ob diese Form der Community-Aktivität in Köln von der Community überhaupt gewollt ist und getragen werden kann. Dies vorrausgesetzt ergeben sich Fragen wie

* Art der Räume (Büro, Bürogemeinschaft, Ladenlokal)
* Größe
* Umgebung / Stadtteil
* Kooperationen
* Träger (neuer Träger (welche Rechtsform?) oder Wikimedia-Verein
* Kosten
* Aktivitäten und "Bespielung"
* Arbeitspläne, Reinigung, Logistik
* ...

=== Zeitplan ===
Für die Phase I wird ein Zeitraum von 6 Monaten veranschlagt, in denen offene Fragen geklärt werden und erste Planungen stattfinden sollen. Zum Ende dieser 6 Monate wird von der Kölner Community validiert, ob und in welcher Form ein Folgeantrag im Herbst oder Frühjahr 2012 für die Realisierung des Stützpunkts (Phase II) gestellt werden soll.

== Erwartest du Unterstützung (über die beantragten Mittel hinaus) von Wikimedia Deutschland während der Umsetzung deiner Idee? Wenn ja, in welcher Form? ==

Sollte diese erste Phase genehmigt werden, ist es notwendig, dass eine Person bei Wikimedia Deutschland e.V. angestellt wird. Dabei soll die Anstellung keine über die hier beantragten Inhalte hinausgehende inhaltliche Position für WMD einschliessen - die Aufgaben der Person liegen ausschliesslich in der hier beschriebenen Projektorganisation zum Communitystützpunkt Köln.

== Wie hast du von diesem Community-Projektbudget erfahren? ==
Mitabstimmung bei der Mitgliederversammlung des Wikimedia Deutschland e.V. 2011, Projektseite und Wahl der Jury.

== Anhang ==
* Kostenaufstellung

== Kalkulation ==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | Kalkulation Wiki meets art
|- class="hintergrundfarbe6"
!style="width:15%;"| Punkt !! style="width:35%;" | Beschreibung
!style="width:25%;"| Mindestbetrag !! class="unsortable" style="width:25%;" | Höchstbetrag
|-
| Personalkosten || 1/2-Stelle, 14 Euro/h brutto (1176 Euro brutto (84h x €14/h)/Monat, Personalkosten ca. 1450,- Euro / Monat) || - || 8.700 Euro
|-
| Sachkosten || Computer, Verbrauchmaterial, Reisekosten || - || 1.300 Euro
|-
| Workshops, Bewirtung || 3-5 Arbeitstreffen, Diskussionsrunden (bis 15 Teilnehmer)|| - || 800 Euro
|-
| Gesamt || || || 10.800 Euro
|
|}

2. Quertettkartenspiele mit Wikipedia-Inhalten

*Namen der Antragsteller (Nickname): xxx, Achim Raschka
*Wohnort: xxx
*E-Mail-Adresse : xxx
*Name des Projekts: Entwicklung von Quartettkartenspielen aus Inhalten der Wikipedia + Umsetzung als Smartphone-App
*Gesamtbudget (wird im Anhang genauer aufgeschlüsselt): ganz viel ...

; Kurze Beschreibung Deines Projektes
In diesem Projekt sollen Quartettspiele mit Inhalten aus der Wikipedia entwickelt und umgesetzt werden. Dabei sollen sowohl klassische Kartenspiele gedruckt werden wie auch eine Umsetzung für Smartphones (iPhone) programmiert werden.

Die Umsetzung erfolgt mehrstufig durch die beteiligten Personen sowie einzelne Dienstleister, die Teile der Umsetzung als Unterauftzragnehmer übernehmen. Der gesamte Prozeß erfolgt in enger Abstimmung der Antragsteller und der Unterauftragnehmer. Aus diesem Grund ist die räumliche Nähe aller beteilgten Personen von Vorteil.

# Erarbeitung der Inhalte durch die Antragsteller in enger Zusammenarbeit mit der Community bzw. einzelner Communityprojekt und Personen - Erarbeitung von Texten für Textkarten und Inhalten für Quartettkarten. Ziel sind 5 Kartensets mit jeweils 32 Quartettkarten und x Textkarten.
# Layoutentwicklung durch eine freischaffende Grafikerin (xxx) als Unterauftrag: Frau xxx erarbeitet die Gestaltung der Karten (Rückseite, Frontseite, Kartenschachtel) und benötigter Elemente für die Smartphone-Umsetzung entsprechend Kostenvoranschlag
# Smartphone-Umsetzung durch xxx entsprechend Kostenvoranschlag. Im Fokus steht die Umsetzung für das iPhone und die Verteilung durch den iTunes-Appstore, eine Erweiterung auf andere Systeme (Android) ist optional möglich.
# Die Karten werden von einer Druckerei in gewünschter Stückzahl gedruckt, ein Kostenvoranschlag liegt vor.

;Welches Ziel soll mit deiner Idee erreicht werden?
Das Projekt fällt in den Bereich des Merchandising für Wikipedia-Inhalte. Es soll die Bekanntheit des Projektes Wikipedia erhöhen und zugleich auf spielerische Weise Freies Wissen an die Zielgruppe transportieren. Dabei soll es, anders als etwa Stifte, Taschen, Aufkleber und Lanyards, die bislang als Merchandising-Material verteilt werden, direkt auf den Freien Inhalten der Wikipedia aufbauen.

Als Merchandising-Material soll es kostenfrei breit gestreut werden, wobei sowohl die Benutzung als klassisches Kartenspiel wie auch die modernere Umsetzung als Smartphone-App (im Fokus iPhone, optional Erweiterung auf Android) jeweils ihre eigene Zielgruppe erreichen sollte.

;Wie verbessert, verändert oder fördert deine Idee die Wikimedia-Projekte?
Die Förderung erfolgt direkt durch die Verbreitung der freien Inhalte der Wikipedia und die Steigerung der Bekanntheit des Projekts und seiner Inhalte, die auf spielerische Weise erfolgen soll. Hohe Verteil- und Downloadraten der Produkte erhöhen die Bekanntheit der Inhalte, beigelegte Zusatzkarten (bzw. Informationsseiten) informieren zudem über die Wikipedia, Wikimedia und die Idee des Freien Wissens.

;Wie lässt sich messen, ob dieses Ziel erreicht wird?
Die Messung erfolgt über Verteilzahlen bei den Printquartetten bzw. über Downloadzahlen bei der Umsetzung für das iPhone bzw. potenziell andere Smartphones.

;Was ist die Zielgruppe deiner Idee in der Wikimedia-Welt?
Zielgruppe sind alle, die sich für die Inhalte der Wikipedia interessieren bzw. Interesse an frei verfügbaren Wissen haben. Dabei wird vor allem die Zielgruppe der Jugendlichen und anderer Personen anvisiert, die sich spielerisch mit Wissen auseinandersetzen. Konkret handelt es sich dabei um vor allem jüngere Leser/Nutzer, die zudem potenziell als Autoren gewonnen werden können.

;Wie erreichst du diese Zielgruppe?
Die Zielgruppe wird erreicht über die direkte Verteilung der Quartettspiele auf Veranstaltungen der Community und des Vereins Wikimedia Deutschland e.V. und erfolgt entsprechend analog zu anderen Merchandising-Produkten. Das Smartphone-App wird im iTunes-Appstore zum Gratis-Download angeboten und für die Suche durch die Benennung "Wikipedia-Quartett" optimiert.

;Beschreibe, welche Tools, Technologien oder Hilfsmittel du für die Umsetzung benötigst.
Das notwendige Equipment ist bei den jeweiligen Personen bzw. Unterauftragnehmenr vorhanden.

Durch die enge Vernetzung sind sowohl die Grafikerin wie auch der Programmierer nicht austauschbar. Für den Druck können Alternativen gefunden werden, falls dies notwendig erscheinen sollte.

;Wird deine Idee weiterleben, nachdem die Förderphase beendet ist?
Die Druckvorlagen und Templates für die Kartenspielumsetzung werden unter Freier Lizenz veröffentlicht und zum Download angeboten, es kann also auch nach Abschluss des Projekts jeder vorhandene oder neue Kartenspiele produzieren. Auch der Quellcode der Smartphone-Umsetzung wird - soweit möglich - unter Freier Lizenz veröffentlicht und angeboten.

Solang das Material hinreichend interessant für Wikimedia Deutschland e.V. ist, sollten direkt dort weitere Sätze produziert werden.

;Wie nachhaltig ist dein Projekt?
Durch die breite Verteilung der Kartenspiele und der iPhone-App wird ein sehr großer Personenkreis direkt mit Inhalten der Wikipedia konfrontiert und über das Projekt informiert. Dies sollte sich nachhaltig auf die Bekanntheit des Projekts auswirken und zugleich als niedrigschwelliger Anreiz verstanden werden, selbst Beiträge zu liefern.

;Lässt sich deine Idee auch von anderen Zielgruppen, Orten, Projekten nutzen? Wenn ja, wie und von wem?
Die Kartensätze, Druckvorlagen, Templates und die Software für die iPhone-App können durch die freie Lizensierung von allen Personen und Projekten genutzt werden, die daran Interesse haben - auch abseits der Wikipedia und der Wikimedia-Projekte.

;Hast du Erfahrungen in ähnlichen Projekten? Wenn ja, welche?
Beide Antragsteller sind aktive Wikipedianer.
* [xxx]
* '''Achim Raschka''' ist Biologe und arbeitet als Berater im Bereich der stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Industrielle Biotechnologie. Hier ist er Projektleiter für verschiedene Beratungsprojekte (u.a. Umweltbundesamt, FNR, EU-Projekte und Unternehmen), in der Wikipedia war er verantwortlicher Leiter des BMELV-geördrten Projekts "Nachwachsende Rohstoffe in der Wikipedia". Zudem war er hauptverantwortlich für die Umsetzung der WikiPress-Buchreihe der Zenodot-Verlagsgesellschaft mbH und mitverantwortlich für die Realisierung der Digitalisatplattform zeno.org. In der Wikipedia ist er Initiator zahlreicher Community-Projekte, u.a. des Wikipedia-Schreibwettbewerbs.

;Erwartest du Unterstützung (über die beantragten Mittel hinaus) von Wikimedia Deutschland während der Umsetzung deiner Idee? Wenn ja, in welcher Form?
Unterstützung wird maximal in Form der Abstimmung der grafischen und inhaltlichen Umsetzung (Nutzung des Wikipedia/Wikimedia-Logos) benötigt. Nach Abschluss des Projekts werden alle Erzeugnisse dem Verein zur aktiven Verteilung und Weiternutzung zur Verfügung gestellt.

;Wie hast du von diesem Community-Projektbudget erfahren?
Mitabstimmung bei der Mitgliederversammlung des Wikimedia Deutschland e.V. 2011, Projektseite und Wahl der Jury.

== Anhang ==
* Kostenaufstellung
** Kostenvoranschlag Grafik
** Kostenvoranschlag Programmierung
** Kostenvoranschlag Druck

== Kalkulation ==
{| class="wikitable sortable"
|+ style="padding-bottom:1em" | Kalkulation Entwicklung von Quartettkartenspielen
|- class="hintergrundfarbe6"
!style="width:15%;"| Punkt !! style="width:35%;" | Beschreibung
!style="width:25%;"| Mindestbetrag !! class="unsortable" style="width:25%;" | Höchstbetrag
|-
| Kosten Grafik (5 Kartensets, Grafik für Smartphone-Umsetzung)|| Unterauftrag xxx
| 2.485,- (ohne MWSt.) || 2.485,- (ohne MWSt.)
|-
| Kosten Programmierung und Verteilung iPhone (5 Kartensets)|| Unterauftrag xxx
| 2.400,- (ohne MWSt.) || 2.400,- (ohne MWSt.)
|-
| Kosten Programmierung optional
Android, 2-Spieler-Modus, Aufbereitung Quellcode|| Unterauftrag xxx
| - (bei Verzicht) || 1.675,- (ohne MWSt.)
|-
| Verpflegung Abstimmung Projektteam || 3 Arbeitstreffen (5 Personen incl. Bewirtung) á 150,- Euro
| 450,- || 450,-
|-
| Kosten Druck || Unterauftrag xxx (Minimalversion 5.000, Maximalversion 10.000 Kartensätze mit jeweils 5 Sets + Faltschachtel)
| 16.500,- (ohne MWSt.)|| 25.500,- (ohne MWSt.)
|-
| Gesamt || -
| 21.835,- (ohne MWSt.)|| 32.510,- (ohne MWSt.)
|}

Samstag, 2. Juli 2011

Alles, was du sagst, ...

... wird gegen dich verwendet. Vor diesem Hintergrund lässt es sich vielelicht recht gut erklären, warum man aus Stressvermeidungsgründen lieber gar nichts sagt. Aktuell: Hätte ich nicht auf eine Anfrage und in der nachfolgenden Diskussion geantwortet, hätte ich mir glatt den Vorwurf der "sozialen Inkompetenz" ersparen können. Aber vielleicht lerne ich das ja auch noch irgendwann mal ....

Wochenendblogging

... entfällt wegen keine Lust und sozialer Inkompetenz des Bloggenden.