Samstag, 21. Juli 2012

Der Mann am Meer


Source: Taxiarchos228, Free Art License

Mennesket ved Havet (Der Mann am Meer):
Eine neun Meter hohe Skulptur aus weißem Beton von Svend Wiig Hansen nahe Esbjerg, Dänemark.

Mittwoch, 18. Juli 2012

ORF berichtet über die Wikimania und WikiTV

Der österreichische, öffentlich-rechtliche Sender ORF berichtete gestern in den Spätnachrichten sowie heute im Ö1-Radiojournal über die Wikimania und WikiTV. Bis 24./25. Juli sollten die Beiträge unter http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/4340803-ZIB-2/4341085-Wikipedia-Kongress-in-Washington ( ZiB2-Beitrag vom 17.07.2012, 22 Uhr) bzw. http://oe1.orf.at/programm/307470 (Ö1 Mittagsjournal vom 18.07.2012, 12 Uhr) abrufbar sein. Zu Wort kommen unter anderem Manuel Schneider (WM-AT), Holger Motzkau (WM-SE) und Olaf Kosinsky (WM-DE). Thematisiert wird unter anderem auch der fehlende Zustrom neuer Autoren.


Sonntag, 15. Juli 2012

Bildfilter vom Tisch, Board rudert zurück

Das Wikipedia/Wikimedia-Jahr 2011 war geprägt von der Diskusion um die Einführung eines potenziellen Bildfilter. Mit diesem Tool sollten kontroverse Bilder, vor allem Bilder mit umstrittenen Inhalten in den Bereichen Sexualität und Religion, ausblendbar sein. Hintergrund der Diskussion war eine Resolution des Boards der Wikimedia Foundation und der Auftrag an die Geschäftsführerin Sue Gardner, die Entwicklung eines solchen Tools voranzutreiben. Nach langen Diskussionen, viel Protest vor allem in der deutschsprachigen Wikipedia und jeder Menge zerschlagenem Porzellan steht nun fest: Der umstrittene Bildfilter ist vom Tisch.

In seiner Sitzung am 11. Juli 2012, am Rande der Wikimania in Washington D.C., beschloss das Board auf Druck der Communities, seine Resolution zum Bildfilter zurückzuziehen. In einer neuen Resolution verabschiedete das Board, den Auftrag zur Entwicklung des Bildfilters zurückzuziehen und damit dem Ergebnis der Communitybefragung zu folgen. Die Entscheidung hierzu wurde von allen Mitgliedern des Board mit Ausnahme von Jimbo Wales getroffen, der sich dagegen aussprach.

Dienstag, 24. Januar 2012

Irrelevant: Das 61. Todesopfer der Rallye Dakar †

Den folgenden Artikel habe ich am 4. Januar anlässlich des tödlichen Sturzes des Rennfahrers Jorge Andrés Martínez Boero bei der Rallye Dakar 2012 in der deutschsprachigen Wikipedia angelegt. Über den Tod wurde international in allen wichtigen Medien berichtet, Artikel entstanden parallel in allen großen Wikipedias.

Am 22. Januar wurde der Artikel wegen Irrelevanz gelöscht, einen Tag später wurde die Irrelevanz der Person ohne Eingehen auf irgendwelche Argumente bestätigt ....

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Jorge Andrés Martínez Boero (* 3. Juli 1973 in Buenos Aires; † 1. Januar 2012) war ein argentinischer Motorradrennfahrer, der an der Rallye Dakar in den Jahren 2011 und 2012 teilnahm. Am 1. Januar 2012 starb er bei einem Unfall bei der Rallye Dakar 2012 auf der ersten Etappe.

Jorge Andrés Martínez Boero war der Sohn des argentinischen Rennfahrers Jorge Martínez Boero. Bei der Teilnahme an der Rallye Dakar 2011 schied er in der fünften Etappe in der Atacamawüste in Chile aus. Grund hierfür war ein Sturz kurz vor dem Etappenziel Iquique, bei dem sein Mottorrad zu Schaden kam und er nicht mehr weiterfahren konnte.

Bei der Rallye Dakar 2012 erlitt er bereits in der ersten Etappe nach etwa 55 Kilometern von Mar del Plata nach Santa Rosa de Toay zwischen Las Grutas und der Ortschaft Energía einen Sturz, der zu schweren Verletzungen führte. Er starb an einem Herzstillstand auf dem Transport im Rettungshubschrauber. Er ist damit das 61. Todesopfer der Rallye Dakar seit 1978.

Belege
* Fahrerprofil auf www.dakar.com (spanisch)
* Dakar Rally: Argentine Jorge Martínez Boero dies in accident. Buenos Aires Herald, Januar 2012.
* Schwarzer Start - Motorradpilot stirbt bei Dakar. Stern.de, 1. Januar 2012.

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Neben mir waren die folgenden Benutzer durch meist kleine Beiträge an der Artikelentstehung beteiligt: Onkelkoeln, Quasma, Rita2008, NiTenIchiRyu, Pitlane02, PM3 und 87.102.162.22.

Dienstag, 3. Januar 2012

Noch ein Jahresrückblick

Ich habe schon als ich im Dezember von meiner letzten Reise zurück kam gedacht, daß ich das Jahr mal aufarbeiten müßte. Aber eine rechte Plattform habe ich nicht, was ich vor allem bedauerte, nachdem ich Lyzzy, Achim und Southpark ihre Jahresberichte publizieren sah. Aber danke an Achim, ich kann es hier machen.

JANUAR - MAI

Zunächst begann das Jahr relativ ruhig. Die ersten vier Monate war ich mit Boris damit beschäftigt, das Buch zum 10jährigen Wikipedia-Jubiläum zusammen zu bekommen. Eine zeitweise anstrengende, aber auch sehr interessante Arbeit.

Höhepunkt des Januars war zweifelsohne das eigentliche Jubiläum, 10 Jahre Wikipedia. Und ich kann es selbst kaum glauben, ich war fast genau sechs der ersten zehn Jahre dabei. Höhepunkt des Höhepunktes war die große Jubiläumsfete in Berlin, auch wenn sie nicht ganz mein Fall war. Aber mit Christoph Demmer konnte ich die erste mir noch unbekannte Legende des Projektes im letzten Jahr kennen lernen. Es folgten noch mehrere.

Die Außerordentliche Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland wurde weniger kontrovers als erwartet. Was sicher auch daran lag, daß der Hauptanträger von den Personen, die ihn in die erste Reihe gedrängt hatten, um nur selbst keinen Schaden zu nehmen, im Regen stehen gelassen wurde. So kann man Engagement auch zerstören.

Im März war die reguläre Mitgliederversammlung. Wie immer lief vieles, aber nicht alles so, wie ich es wollte.

Der Mai und Anfang Juni brachten zwei Veranstaltungen aus dem Bereich "Wikipedia muss Weltkulturerbe werden". Zunächst der Hackathon in Berlin, dann eine Veranstaltung im Technikmuseum Berlin. Und das nachdem ich mit dem Hexer gerade erst von einer Verbesichtigung aus Göttingen für "Wikipedia trifft Altertum" zurück kam und während der Rückfahrt mein Auto kaputt ging.

JUNI

Im Juni begann mein eigentliches Wikimedia-Jahr. Am 10./11. Juni fand in Göttingen "Wikimedia trifft Altertum" statt. Mit einem Erfolg, den wir drei Organisatoren uns nicht im Traum erhofft hätten und mit Kontakten, die nachwirken. Ein halbes Jahr Organisation trug Früchte und ich kann mich hier nur noch einmal mehr bei allen bedanken, die zum Gelingen beitrugen und die teilnahmen.

JULI

Der Juli brachte meine Teilnahme an der Ständigen Ägyptologenkonferenz in Leipzig. Dort war ich als Wikipedia-Vertreter, nicht zuletzt, weil inhaltlich mit der Geschichte der Ägyptologie ein mir wichtiges Thema zentrales Thema war. Daneben war ich im Ägyptischen Museum der Universität und auch in der Antikensammlung, Letztere habe ich für Wikipedia auch nahezu komplett abfotografiert. Ein weiterer Termin führte mich auf der Tour nach Halle, wo ich den Kurator der Unisammlung, Stefan Lehmann, traf und von ihm eine Führung durch die Sammlung im Robertinum bekam.

Die CPB-Blase platzte. Die Kritik war durchaus berechtigt, die Form war es nicht. Und mit Achim und Lyzzy gingen meiner Meinung nach auch die Falschen. Einmal mehr schmerzte die Einsichtslosigkeit Sebastians, der einfach nicht sieht, wenn er fette Böcke schießt. Damit macht er all das kaputt, was er selbst aufgebaut hat. Denn Fakt ist, daß er wirklich vieles Gutes angestoßen hat. Nicht alles. Aber Einiges. Enttäuschend war auch Annekes Rückzug. Wer mit so viel Vertrauensvorschuß der Comunity ausgestattet war, hätte nicht auf diese Art gehen dürfen. Die problematischste Rolle hatte aber Olaf inne. Als Mitglied beider beteiligter Gremien hätte er das Bindeglied sein sollen. Diese Aufgabe hatte er nicht im Ansatz ausgefüllt und war deshalb für mein Dafürhalten das eigentliche Problem in der Sache. Zumal ich nicht verhehlen kann, daß hier Politik gespielt wurde.

AUGUST

Der wikimedianische Jahreshöhepunkt wurde natürlich die Wikimania in Haifa, für die ich dankenswerter Weise ein Stipendium bekam. Es wurde meine erste Wikimania. Viele gute Gespräche, praktische inhaltliche Gewinne für meine Wikip/media-Arbeit und ein interessantes Land. Top organisiert war die Veranstaltung und man merkte, daß uns Haifa wirklich Willkommen hieß. Aber spätestens in Haifa merkte ich, daß mir die Entfernung zwischen Foundation und den Wikimedia-Projekten sehr groß war. Und ich meine nicht den Vorsitzenden des Boards. Ting Chen war - wie auch unser Arne - einer der Wenigen aus der Führungsebene des Vereins, mit dem man sprechen kann. Auch wenn ich über seine Rolle (so wie ich sie zumindest wahr nehme) in der Bildfilterfrage nicht erfreut bin, ist er dennoch ein angenehmer Mensch. Andere Boardmitglieder schwebten über die Veranstaltung, von der Chefin gar nicht anzufangen. Die Abschlußveranstaltung hatte etwas vom Gottesdienst eines Fernsehpredigers. Die Wikimedia-Jünger jubelten Gott Jimbo zu, es war - schrecklich. Zumal er dasselbe sagte wie schon seit Jahren: nichts. Und bei der Wikimania war spätestens der Moment, wo mir das Geheule wegen falscher Zusammensetzung der Autorenschaft (vulgo: Gendergap) aus den Ohren quillte. Aber man kam an Sue Gardners Lieblingsthema nicht mehr vorbei.

Ja. Wir haben gepennt, was den Bildfilter angeht. Man hätte sich informieren können. Aber ganz ehrlich: weder war mir der Umfang der Sache klar, noch die Dringlichkeit. Denn im Allgemeinen ist die Foundation, man denke an SUL oder die gesichteten Versionen, nicht gerade für ihre Schnelligkeit bekannt. Aber wenn die Foundation die Spenden in den USA gefährdet sieht, wird sie offenbar schnell. Mir macht das Sorgen, wenn sich die Foundation immer wieder nach dem Geld dreht, als wäre sie eine Pflanze auf der Suche nach Sonne. So oder so - trotz Sues Trotz haben wir es über die Monate offenbar geschafft den Filter zu verhindern - gut so!

SEPTEMBER

Wiki Loves Monuments! Was für eine Aktion! Wenn sie will, kann die Masse gut zusammenarbeiten und auch neue Mitarbeiter motivieren. Und das über Ländergrenzen hinweg. Mehr als 160.000 Bilder wurden in Europa von Baudenkmalen gemacht und auf Wikimedia Commons hoch geladen. Man muß einfach nochmal die Organisatoren in den Niederlanden und in Deutschland (Elya und Cirdan) loben. Ich habe mich mit Bildern aus meiner Heimatregion beteiligt und mich mit einem Bild völlig überraschend für mich unter den besten 100 platziert. Das motiviert dann doch...

WikiCon in Nürnberg. Mein Workshop zu "Wikimedia trifft als Konzept einer Veranstaltungsreihe" zog nun nicht die Massen, 4 Leutchen waren wir. Aber immerhin macht eine überschaubare Masse an Teilnehmern flexibel. Insgesamt einmal mehr ein erfreuliches Treffen, mit Rax traf ich meine zweite "Legende" in dem Jahr. Auch Flominator konnte ich endlich, nach Jahren, einmal treffen. Unerfreulich im Nachgang: ein Teilnehmer meinte, mich aufs übelste auf seinem Blog nach der Veranstaltung nieder machen zu müssen. Naja, manchmal ist es eben eine Frage des Charakters. Seit ich aus Nürnberg zurück bin, wohne ich auch nicht mehr allein.

Der Verein tritt mit einer Reise durch fünf Städte auf und stellt das Finanzkonzept für 2012 vor. Sehr sinnvoll, denn erst hier verstehe ich, was mir schriftlich noch spanisch vorkam.

Auf Einladung der Gerda Henkel Stiftung war ich Teilnehmer der ".hist 2011". Dazu habe ich mich dort geäußert: Die Sache mit der Deutungshoheit.

Und nicht zu vergessen: das Buch ist da! "Alles über Wikipedia". Am 24. September die Book-release-Party in Berlin. Hier saß ich das erste mal auf einem Podium. Interessant, das mal von der anderen Seite des Raumes zu sehen. Mit Volker Fadinger und Ulrich Waack zwei mir sehr liebe Wikipedianer dort getroffen.

Achja - meine Adminwiederwahl war auch. Nach drei Tagen waren die verlangten 25 Wiederwahlstimmen da, auch wenn außer persönlicher Abneigung kein Argument gegen mich vorgebracht werden konnte. Somit war sie Wahl auch weitaus unproblematischer als alle zuvor, wenngleich wie immer unschöne Begleiterscheinungen abliefen. Leider können manche "Mitarbeiter" nur mit schlechtem Stil und miesen Mitteln ...

OKTOBER

Jawoll! In Italien merkt endlich eine Comunity, was unser Projekt für eine Macht hat und hilft mit seiner Selbstabschaltung mit, ein Berlusconisches Medienknebelgesetzt zu verhindern. Weiter so!

Meine Teilnahme am Schreibwettbewerb beschränkte sich dieses Mal auf die Jurytätigkeit, die mich nach Hamburg führte. Einmal mehr ein interessantes Jurytreffen mit erlebt. Und mit dem Massaker von Katyn hatten wir einen würdigen Gewinner.

NOVEMBER

Wieder eine Einladung der Gerda Henkel Stiftung am Monatsbeginn zur Gerda Henkel Vorlesung von Hermann Parzinger. Mit Lyzzy habe ich einen sehr interessanten Abend verbracht. Diesen Ausflug nach Düsseldorf nutzte ich, um meinen geliebten Kölner Stammtisch zu besuchen und auch um einen Abstecher nach Bonn zu machen, um mir dort die ägyptologische Sammlung und das Akademische Kunstmuseum anzusehen. Auf dem Stammtisch traf ich mit Tsor auf meine dritte Legende im Jahr 2011. Auf dem Rückweg fuhr ich erstmals auf der A2 in Hannover ab - Kestner Museum! Den Leiter der ägyptologischen Sammlung, Christian E. Loeben lernte ich in Göttingen bei "Wikipedia trifft Alterum" kennen. Es wurde Zeit, mal vorbei zu schauen.

Und zwei Wochen später war ich erneut da. Erst ins Museum fotografieren, dann auf die Jubiläumsbuchlesung in der Hannoveraner Leibniz-Bibliothek. Erneut saß ich auf dem Podium, bei einer wunderbar entspannten Veranstaltung mit einem interessierten Publikum. Und danach? Klar. Wieder das Auto kaputt. Aber der Tag danach brachte die dritte, nun zweite reguläre, Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland. Erstmals in Hannover. Da das Auto nicht mehr wollte, konnte ich den zweiten Tag nicht mehr da sein und konnte Sue Garnder nur über das Internet verfolgen. Verpasst habe ich nichts. Und auch der selbsternannte größte Kritiker der Foundation griff nicht ein, als Sue ihre Show abzog und Fragen nicht beantwortete.

Vorher war ich in Berlin bei der Tagung "Transformatio Nummorum", bei der es an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften um die Antike Numismatik in der Frühen Neuzeit ging. Dabei traf ich einen meiner früheren Professoren, Henning Wrede, wieder, der jetzt auch endlich ein Bild in der Wikipedia hat.

DEZEMBER

Anfang Dezember war ich auf meiner zweiten "Dienst"-Auslandsreise. Nun in Amsterdam, GLAMcamp. Eigentlich sollte hier an den Möglichkeiten des GLAMs, der Zusammenarbeit der Wikimedia-Projekte mit GalleriesLibrariesArchivesMuseums besprochen werden. Viel kam aber leider nicht heraus. Zu wenig striktes Program, zu wenig war vorher klar, was die Veranstalter erreichen wollten. Schade, Chance vertan. Dann müssen wir eben in Deutschland 2012 unsere eigenen Strategien entwickeln.

Auf der Rücktour stoppte ich nochmals in Düsseldorf bei der Gerda Henkel Stiftung, wo ich eingeladen war, am Expertenchat L.I.S.A.live "Wikipedia trifft Geschichtswissenschaft" teilnehmen durfte.

Abschluss des Jahres wurde die Unterstützung der Lehrveranstaltung von Professor Bernhard Weisser vom Berliner Münzkabinett, der seinen Studenten auch die Chance gibt, ihre Arbeit als Wikipedia-Artikel zu gestalten. Auch Professor Weisser ist ein Kontakt von "Wikipedia trifft Altertum".

WIKIPEDIA-ARBEIT 2011

Es war irgendwie ein lahmes Jahr. Mein Jahresabschluß 2010 stand bei 4500 gestarteten Artikeln. Mein Orientierungspunkt war für 2011 die 5000 zu schaffen, was ich aber verpasst habe - um 12 Artikel. Mit ‎Christian Hofer habe ich dieses Ziel 2 Tage später dann doch geschafft. Dennoch nicht ein ausgezeichneter Artikel im ganzen Jahr. Allerdings zieht mich auch nicht mehr viel zu den Auszeichnungskandidaturen.

Lange Zeit war der Wintersportbereich ein Rückzugsort für mich, wenn es an anderen Stellen des Projektes nicht mehr so funktionierte. Leider ist das mittlerweile auch zerstört. Erst auf die Bitte externer Personen habe ich nach einer Auszeit überhaupt wieder begonnen, weiter zu arbeiten, um dann wenig später erneut von einem Löschnerver behindert zu werden. Und anders als es früher der Fall war, hielt der Bereich nicht mehr zusammen. Es reicht manchmal ein egoistischer, eitler Mitarbeiter, um alles zu sprengen. So bleibt nur der Ausstieg und die Arbeit für mich allein.

Der Bereich Antike brachte die Komlettierung der Artikel zu allen derzeitigen Lehrstuhlinhabern im Bereich der Klassischen Archäologie in Deutschland, nachdem 2010 schon für den Bereich der Professoren in der Alten Geschichte die Fertigstellung brachte. Auch das Projekt der Skulpturen im Archäologischen Nationalmuseum von Athen ging voran, auch wenn noch viel zu tun ist.

AUSBLICK

Was bringt 2012?

* intensiveres Voranbringen des "Wikipedian in Residence" und damit des GLAM-Projektes
* "Wikipedia trifft Museen" und "Wikipedia trifft Orient" sollen "Wikipedia trifft Altertum" fortsetzen.
* Wikimania in Washington
* meine Artikelprojekte sollen weiter voran schreiten, der WikiCup soll mich dazu zwingen, auch mal wieder in die Spitze zu arbeiten.

Zum Abschluß ein Dank. An alle produktiven Mitarbeiter der Wikimedia Projekte, in welcher Form auch immer. Und an alle externen Freunde, vom DAI, der Henkel Stiftung, der Museumsinsel in Berlin, der Humboldt-Universität, dem Kestner-Museum und der Leibnitz-Bibliothek in Hannover, den Altertumswissenschaften an der Universität Göttingen und, und, und.

Bilder: Book-release-Party: DerHexer (cc-by-sa-3.0); Wikipedia trifft Altertum: Raymond Spekking (cc-by-sa-3.0); Dorfkirche Lichtenow: Marcus Cyron (cc-by-sa-3.0)