Freitag, 6. Mai 2011

Was hat Freibier mit Freiem Wissen zu tun?

Weiß jemand, wieso das Motto von Achims Blog eigentlich „Free as in Free Beer“ lautet? Vielleicht weil Freibier und Freies Wissen mehr gemein haben, als man auf den ersten Schluck herausschmeckt. Beides gibt’s kostenlos, aber nicht umsonst. Und beides steigt zu Kopf, wenn man nur genug davon kostet.

1. „O’zapft is!“ Freies Wissen für alle

Für Freibier muss dahin gehen, wo es ausgeschenkt wird – und sollte im Zweifelsfall auch eingeladen sein. Freies Wissen jedoch sollte jeder anzapfen können. Darum bringen wir bei Twick.it der Erklärmaschine mittels einer offenen API-Schnittstelle und einem Tooltipp das Freie Wissen dahin, wo es gerade gebraucht wird. Zum Dürstenden. Und wir servieren es in kleinen bekömmlichen 0,2 l Einheiten (entspricht max. 140 Zeichen).


2. Ein Hoch auf den edlen Spender!


Wenn jemand eine Runde gibt, lässt man sich nicht zweimal bitten. Zum guten Ton gehört es jedoch, dass man auf den edlen Spender einen Toast anbringt. Ergo sollten auch die Urheber Freien Wissens entsprechend gewürdigt werden. Darum stehen alle Erklärungen, die bei Twick.it mittels Crowdsourcing gesammelt und bewertet wurden, unter der Creative Commons Lizenz und dürfen und sollen mit entsprechender Quellennennung weiterverwendet werden. So lassen sich aus dem Rohstoff der Erklärungen vorzügliche Wissens-Cocktails zusammenmischen – wie der Podcast mit vorgelesenen Erklärungen von einem Sprecher-Team rund um Tabitha Hammer zeigt.



3. Trink doch einen mit!

Wer alleine trinkt, ist ein Trinker und nicht gesellig. Ebenso sollte Freies Wissen nicht auf eine Internet-Anwendung beschränkt werden, sondern möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beglücken. Wie man das Freie Wissen einer Enzyklopädie mit der Offline-Welt zusammenbringt, zeigt der Erklärwettbewerb zum NRW-Tag in Siegen. Die Anwohner erklären Touristen ihre Stadt. Ohne PR-Sprech, aber mit viel Insiderwissen und Lokalkolorit. Darüber hinaus bringen wir die Erklärungen der Twick.it-Nutzer mittels Augmented Reality auf das Handy. Daraus lassen sich wiederum interessante Ideen ableiten – zum Beispiel eine Städteführer-App für Menschen mit einer Sehbehinderung. Durch die zusätzlichen Anwendungen verstärken sich der Nutzen und die Wirkung von Freiem Wissen in der Gesellschaft.



4. Frei zu sein bedarf es vieler

Wie bei einem Trinkgelage so auch in der Mitmach-Enzyklopädie: Wenn sich Menschen aus freien Stücken einbringen können, entsteht ein größeres Ganzes. Zu einem gepflegten Besäufnis gehören also auch Menschen, die Bestellungen aufnehmen, zapfen, die Gläser einsammeln und hinterher aufräumen. Wie bei Wikipedia profitiert auch das Freie Wissen von Twick.it von diesem sozialen Engagement: So hat Simon Stücher zum Beispiel ein Lexikon für Mac-Nutzer gebaut. Für Android-Handys haben Nutzer freiwillig und kostenlos zwei Apps programmiert. Apps für das iPhone und iPad sind übrigens auch schon in der Mache. Auch bei der Anreicherung der Erklärungen mit Geo-Daten erhalten wir aktive Unterstützung durch unsere Nutzer. Das ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl, noch viel besser als jedes Besäufnis – denn es gibt keinen Kater.



Schließlich sollten bei keiner Feier die Gäste vergessen werden. Freibier und Freies Wissen machen nur Sinn, wenn sie auch konsumiert werden. Darum: Nutzt Twick.it, gebt uns Feedback im Blog, bewertet die Erklärungen, schreibt eigene und erzählt es euren Freunden. The more, the merrier. Sicher gibt es noch ganz viele Anwendungen für Freies Wissen, an die wir noch gar nicht gedacht haben.

Donnerstag, 5. Mai 2011

We want you! - viel zu tun bei Wikipedia und Wikimedia

Für alle, die mitreden und mitmachen wollen im Netzgeschehen: Bei Wikipedia, Wikimedia und skillshare laufen gerade jede Menge Diskussionen und Aktivitäten, in denen Meinungen, Ideen und auch Tatkraft gesucht werden. Das Spektrum reicht von Strategieentwicklungen bis zur aktiven Teilnehme an Politiker-Massenfotografieren. Im einzelnen:

* Der skillshare e.V., der sich ebenso wie Wikimedia Deutschland der Förderung Freien Wissens verschrieben hat, startet am 18. & 19. Mai eine Fotoaktion im Landtag Türingen, um Bilder von möglichst vielen Abgeordneten zu machen. Parallel findet eine ähnliche Aktion auch in der Hamburger Bürgerschaft statt, hier organisiert von Wikimedia Deutschland. Für beide Aktionen werden Freiwillige gesucht, die sich um das Ablichten der Politiker kümmern und jede Menge parallelen Kram erledigen können, dabei sollen natürlich auch beide Projekte den Dialog mit den anwesenden Politikern über Freies Wissen ermöglichen.

* Wikimedia Deutschland ruft zur Überarbeitung der strategischen Ziele des Vereins auf - der vor zwei Jahren im Vorstand erarbeitete Kompass 2020 soll dabei den Entwicklungen des Verein angepasst werden. Alle Interessierten, vor allem alle Vereinsmitglieder (mittlerweile mehr als 1.000) sind dabei zur Diskussion im Forum eingeladen (einfache Anmeldung benötigt).

* Nicole Ebber, Projektmanagerin von Wikimedia Deutschland, startete zudem die Diskussion über die Zukunft der Zedler-Medaille. Das Ziel: Ein Preis für Freies Wissen, der vergleichbar ist mit dem Grimme online oder den Grammys. Die Ideensammlung, Diskussion etc. findet in der Wikipedia statt, alle Interessenten sind eingeladen, ihre Ideen einzubringen.

* Die Community der Wikimedia-Projekte hat bereits ihre Vertreter für die Jury des neu eingerichteten Community-Projektbudgets gewählt, weitere Verterter wählen die Mitglieder des Vereins Wikimedia Deutschland zu Zeit. 200.000 Euro für Projekte im Kontext der Wikimedia-Projekte sind über diesen Pool zu vergebe, jeder mit einer guten Idee sollte diese entsprechend einreichen.

* Organisiert von Marcus, Martin und Jonathan findet im Juni die Konferenz "Wikipedia trifft Altertum" statt, auf der Wikipedianer mit Geschichtswissenschaftlern zusammentreffen und über Projekte, Freies Wissen und Geschichte diskutieren können. Das Programm ist hochkarätig besetzt und kann sich sehen lassen, ich zumindest bin sehr gespannt darauf - und weitere Gäste sind gern gesehen.


* Wikipedia und Wikimedia stehen im Jahr 2011 im Zeichen des Denkmals - gleich in zweierlei Hinsicht: Zum einen soll dieses Jahr das in den Niederlanden entwickelte und äußerst erfolgreiche Projekt "Wiki loves Monuments" ausgeweitet werden. In der deutschen Community laufen hierzu bereits seit längerem die Vorbereitungen - es werden Denkmallisten angelegt (wie etwa die von Brühl) und gefüllt mit Informationen und Bildern, im September soll dies mit einem Bilderwettbewerb zum Höhepunkt kommen. Hier werden viele Freiwillige Autoren, Organisatoren, Fotografen und weitere Freiwillige für unterschiedlichste Aufgaben gesucht.

* Ausserdem soll Wikipedia Kulturerbe werden - auch hier sind Ideen und Diskussionen gefragt, um den Spirit des 10-jährigen Jubiläums der Wikipedia zu nutzen und Freies Wissen und Internet als Kulturplattform vorwärts zu bringen.

* ... und last but not least: Wikipedia ist noch nicht fertig - es sind noch viele Artikel zu schreiben, zu ergänzen, zu verbessern, ...

Wahrscheinlich habe ich noch einige Projekte vergessen, die gern in den Kommentaren ergänzt werden können - mich haut allein die Masse der potenziellen Beteiligungen ziemlich um. H ier sollte jeder etwas finden, um sich strategisch, diskutativ, aktiv, schreibend, fotografierend oder auch nur zuhörend einzubringen. Ich freue mich, wenn bei allen Projekten möglichst viele Freiwillige eingebunden werden und diese aktiv mitgestalten - ich bin sehr gespannt auf den Input

Montag, 2. Mai 2011

Hunch.com

Wer kennt Hunch.com nicht. Das gibt es ja schließlich schon seit 2009...
Also ich kannte es bis vor Kurzem nicht, habe es mir aber angeschaut und muss sagen: Häh?

Die Seite fragt Dich alles mögliche Zeugs, um sich daraus ein genaues Bild zu machen. Alle Antworten werden intern verknüpft, gewichtet, verworfen, wieder gefunden und mit allen möglichen anderen Antworten anderer Benutzer verzwirbelt. Heraus kommen so wichtige Informationen - beispielhaft auf Mac oder PC bezogen - wie

► 58 percent of Mac people are "liberal," as compared to 38 percent of PC people
► 67 percent of Mac people have completed a four-year college degree or higher, as compared to just 54 percent of PC people
► 52 percent of Mac people live in a city, while PC people are 18 percent more likely than Mac people to live in the suburbs and 21 percent live in rural areas
► Mac people throw a lot more parties than PC people
► Mac people are more confident about their verbal abilities but less confident about their math abilities than PC people
► Mac people are more likely to see random people as "similar," whereas PC people are more likely to see them as "different".
Oder besser und schöner im offiziellen hunch.com-Blog hier: http://blog.hunch.com/?p=45344
Das sind bestimmt Mac-Nutzer, die Macher?

Hochzeit
Auch zur royalen Hochzeit vom 30. April gibt es einen Blogeintrag. Hier werden Amis und Briten verglichen, wie sie ihre Hochzeit ausrichten. Ein längerer Artikel über Kleider, Alkoholika oder nicht, Torten und Gäste. Lustig zu lesen.


Oder im Original Post bei hunch.com: http://blog.hunch.com/?p=46664
Tolle Kleider, lecker aussehende Torten...

Hintergrund
Warum macht hunch.com das? Nun, erstmal ist es wohl der wissenschaftliche Hintergrund, der Erstaunliches hervorbringt. Wer sich mit der Seite beschäftigt, sich dort registriert und Fragen beantwortet wird wohl oder übel kategorisiert. Das kann lustig sein oder niederschmetternd.

Das Problem an der ganzen Sache liegt aber an anderer Stelle: Da, wo facebook-Nutzer auch hingehen, nämlich in die Privatsphäre. Der registrierte Benutzer übergibt hunch.com sein vollständiges Profil, optional erweitert durch einen facebook-Zugriff wirft er auch alle realen Verknüpfungen aus der realen Welt in den Topf. Das "gläsern" zu nennen, ist wohl eine banale Art der Untertreibung.

Für die einen Mag das spannend sein. Sicherlich wäre es ein nützlicher Dienst, wenn ich vorher schon wüsste, ob mir ein neuer Kinofilm statistisch bewiesen gefallen wird, ohne den Inhalt zu kennen. Ob ich dafür meine Privatsphäre in eine Datenbank eingeben möchte, weiss ich aber noch nicht.

Ich nutze es nicht, finde die Idee aber aus technologischer und wissenschaftlicher Sicht aberwitzig genial... Aber ohne vollständiges Ausfragen gibt es halt keine vernünftige Empfehlung... Schade nur, dass meine Freunde nicht das Gleiche können, oder?

Achso. Ich bin Mac-Nutzer, finde mich aber nur in Teilen wieder :-)
Aber ich schreibe ein Blog mit Tipps und Infos zu Mac, iPhone und co., auf http://www.quadworks.de

Samstag, 30. April 2011

Countdown läuft

Für morgen früh, um 0:01 Uhr und damit in weniger als 2 Stunden, wurde die Bekanntgabe der Gewinner des aktuell auslaufenden 14. Schreibwettbewerbs der Wikipedia verkündet. Ein prima Zeitpunkt eigentlich, um die vergangenen 14 Schreibwettbewerbe in einem persönlichen Rückblick zu betrachten - keine Angst, passiert alles ganz kurz und schmerzlos in einer kleinen Liste der von mir eingereichten Artikel mit Kurzkommentar:

1. Schreibwettbewerb September/Oktober 2004 - eingereicht habe ich keinen Artikel, da ich Jurymitglied war; gewonnen hat Lienhard Schulz mit dem Kloster Lehnin.

2. Schreibwettbewerb März 2005 - eingereicht habe ich das Neue Königliche Opernhaus Berlin und die Stachelhäuter; letztere erreichten die Position 10, erstere keine Platzierung (wurden aber später als exzellenter Artikel gewählt).

3. Schreibwettbewerb September 2005 - nominiert habe ich die Blauflügel-Prachtlibelle, die von der Jury auf den 2. Rang  gewählt wurde (meine höchste Platzierung bislang).

4. Schreibwettbewerb März 2006  - diesmal gab es das erste Mal 3 Sektionen und ich habe gemeinsam mit ixitixel die Unken eingereicht, die den 4. Rang ihrer Sektion erringen konnten.

5. Schreibwettbewerb September 2006 - Zum zweiten Mal hatte ich einen Platz in der Jury, gewonnen hat der Methodische Kulturalismus (was von der Community leider nicht wirklich goutiert wurde und dessen Nachgang einen der damaligen Juroren für mich bis heute unwählbar für diese und andere Funktionen gemacht hat).

6. Schreibwettbewerb März 2007 - Diesmal kam von mir die Gabunviper, die in der Gesamtwertung den 7. und in ihrer Sektion den 5. Rang erobern konnte.

7. Schreibwettbewerb September 2007 - eingereicht hatte ich die Kratzwürmer, die ich vor Ende zurückgezogen habe, und den Irritator, der sich in seiner Sektion auf Platz 6 platzieren konnte.

8. Schreibwettbewerb März 2008 - obwohl ich mit der Krambe und der Malle Babbe gleich zwei Artikel eingereicht habe, ist dies der erste Wettbewerb, an dem ich nicht beteiligt war - aus Zeitgründen musste ich beide Beiträge zurückziehen (Arbeitsstellenwechsel, Umzug aus Berlin in das Rheinland).

9. Schreibwettbewerb September 2008 - auch diesmal mußte ich mit dem Weißspitzen-Hochseehai einen Artikel aus dem Feld zurückziehen, allerdings verblieben in selbigem noch die Friedenskirche in Hürth und das Linoleum (gemeinsam mit Denis Barthel) - letzteres erreichte einen guten 7. Platz in der Gesamtwertung und wurde Sektionssieger in seiner Sektion. Außerdem gewann es den Publikumspreis des Schreibwettbewers (worauf wir natürlich beide bis heute mächtig stolz sind).

10. Schreibwettbewerb März 2009 - Dieses Mal gab es keine Platzierung, der Artikel zum Lignin konnte sich leider nicht durchsetzen und landete verdient irgendwo jenseits der 9. Allerdings war dies auch der erste Schreibwettbewerb, bei dem mir so richtig die Lust vergällt wurde; Grund war eine von mir organisierte Türkeireise, deren Ausschreibung als Preis mir etliche Leute sehr übel nahmen.

11. Schreibwettbewerb September 2009 - Beim 11. Schreibwettbewerb war ich zum dritten Mal Jurymitglied und es gewann der sehr schöne Artikel zu Borcherts "Draußen vor der Tür".

12. Schreibwettbewerb März 2010 - O.k., wieder im Rennen und auf ein Patentrezept gesetzt: Gemeinsam mit morray versuchte ich mich an den Smaragdlibellen, die auch prompt den 10. Rang in der Gesamtwertung und den  3. in ihrer Sektion erringen konnten.

13. Schreibwettbewerb September 2010 - Diesmal ging ich mit den Hammerhaien in die Konkurrenz, die mir den 9. Rang in der Gesamtwertung und den 3. in ihrer Sektion einbrachten.

Und nun der 14. Schreibwettbewerb; In diesem wage ich ein Experiment mit einem Bakterium, zu dem es eigentlich kaum brauchbare Literatur gibt - Clostridium ljungdalii ist nicht mal medizinisch relevant, allerdings birgt es ein recht nettes Potenzial für den Einsatz in der Industriellen Biotechnologie - schade, dass die Konkurrenz diesmal so kein ist (es wurden in der Sektion nur 10 Artikel eingereicht).

Nachtrag: Die Ergebnisse sind da - das Bakterium konnte sich sauber auf Platz 5 seiner Sektion behaupten.

Donnerstag, 28. April 2011

Wiki-check Bones Wiki

Heute ist Donnerstag, zumindest für den Normalmenschen, für mich und viele andere ist heute Bones-Tag. Einige werden nun wissend nicken und sich auf 21:15 Uhr freuen, um zu erfahren, wie es nun weitergehen wird mit Booth und Temperance "Bones" Brennan und Special Agent Seeley Booth - oder sich einfach auf ein weiteres morbides FBI-Abenteuer mit viel Leichenkram und Knochen freuen.

Bones-Tag ist natürlich ein wunderschöner Anlass für ein Wiki-Check beim Bones-Wiki von Wikia, dass von Serienfans all over the world zusammengetragen wird. Eines vorweg: Auch wenn der entsprechende Artikel "Bones - Die Knochenjägerin" in der deutschsprachigen Wikipedia so schlecht nicht ausschaut habe ich ihn nicht gelesen - vielmehr habe ich es mir vollständig abgewöhnt bei Themen wie diesen die Wikipedia zu nutzen, die schon per Regelwerk die brauchbare Vorstellung der Charaktere, die Inhalte der einzelnen Staffeln und Folgen und der Nebenpersonen verbietet. Eine gute Alternative ist demnach immer (und immer öfter) der Pool der Wikia-Fanwikis.

Der Wiki-Check

Schaut man in dieses rein, so ist der erste optische Eindruck allerdings erstmal etwas öde und die Zappel-Werbung für WarCraft, L'oreal und Chrome nervt ziemlich - allerdings bekommt man direkt die 6 zentralen Personen des Knochenjägerinnen-Teams präsentioert und kann sich detailliert über Angela, Hodgins, Sweets, Dr. Saroyen und eben auch Seeley Booth und Temperance Brennan informieren. Nur dass der featured article gleich wieder über Bones ist, ist etwas doppelt - eine Episode fände ich da zum Eintauchen besser.

Anders als die Wikipedia hat das Bones-Wiki statt eines gleich 298 Seiten - allein mehr als 120 zu einzelnen Episoden und mehr als 40 zu Einzelcharakteren. Bei letzteren stösst man dann auch gleich auf Zakk Addy , den genialen Nachwuchswissenschatler, der vor einiger Zeit als Bombenbastler ausfiel und nur noch sehr selten auftaucht - sehr zum Ärger vieler Fans, die auf einer eigenen Website "Bring Back Zakk Addy" fordern. Aber natürlich haben auch Bones' Vater und ihr Bruder, die Staatsanwältin Carolin und der Serienkiller Howard Epps jeweils ihren eigenen Artikel. Die restlichen Seiten sind den Darstellern, Produzenten, Autoren und weiteren Themen gewidmet.

Der Gesamteindruck: Ein schönes Wiki, auch wenn noch einiges an Arbeit an den Nebenpersonen und Episoden ansteht. Heute abend kommt übrigens die Folge "The Beginning in the End" und da könnte tatsächlich noch jemand an der Einleitung und Gliederung arbeiten - gelesen habe ich den Artikel natürlich nicht, ich will die Folge ja sehen.

Bild: Das hier gezeigte Bild stammt von Wikia und ist urheberrechtlich geschützt.

Mittwoch, 27. April 2011

Three times ... King Diamond

Nachdem ich vor einigen Tagen mit Johnny Cash die "Three times"-Serie begonnen habe, widme ich diesen Post jemandem, der mich zwar nicht mein ganzes Leben, allerdings zumindest bereits einen großen Teil meines Metalleben begleitet: Der Däne King Diamond, Meister der Stimmlagen und Erfinder des Corpsepaint im Metal.




Begegnet ist er mir zum ersten Mal beim Zelten 1988/89 mit ein paar Freundinnen - eine von Ihnen hatte das Album "Them" auf Kassette und selbige dabei. Nuya, außer uns beiden mochte die Musik niemand so richtig, aber zumindest wir beide konnten Sie uns über die nächsten Jahre nach dieser ersten Nacht gemeinsam im Zelt immer wieder gemeinsam anhören.


Erst deutlich später habe ich mich wieder mit King Diamond und auch seiner vorherigen Band Mercyful Fate beschäftigt - und das dann meistens rückblickend. Natürlich ware es vor allem die Klassiker "Melissa", "The Eye" und natürlich "Abigail", die immer wieder gespielt wurden. Ebenfalls dabei das 1984er-Album "Don't Break The Oath", auf dem auch "Come to the Sabbath" war.





Als 2002 das Album "Abigail II: The Revenge" erschien und alte Erinnerungen neu aufleben ließ, arbeitete ich gerade parallel zum Studienabschluss bei einem Portal names clickfish als Heavy-Metal-Guide - die damaligen Texte sind leider nicht mehr verfügbar.King Diamond läuft natürlich immer mal wieder, vor allem bei längeren Autofahrten machen die Storylines sehr viel Spaß ...

Montag, 25. April 2011

Nebenan geht es ja regelmässig um Traktoren, deshalb hier ein kleiner Einführungskurs in "Traktor-durch-die-Gegend-schmeissen":

Freitag, 22. April 2011

Kladogramm-Puzzeleien

Gerade in dem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel über die Fledermäuse das Kladogramm auf eine Vorlage umgestellt:

{{Klade
|label1=Fledermäuse (Microchiroptera) 
|1={{Klade
 |label1= Yinochiroptera 
 |1={{Klade
 |1= Glattnasen-Freischwänze (Emballonuridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |label1= Mausschwanzartige (Rhinopomatoidea) 
 |1={{Klade
 |1= Schweinsnasenfledermaus (Craseonycteridae)
 |2= Mausschwanzfledermäuse (Rhinopomatidae)
 }}
 |label2= Hufeisennasenartige (Rhinolophoidea) 
 |2={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Schlitznasen (Nycteridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Hufeisennasen (Rhinolophidae)
 |2= Rundblattnasen (Hipposideridae)
 }}
 }}
 |2= Großblattnasen (Megadermatidae)
 }}
 }}
 }}
 |label2= Yangochiroptera 
 |2={{Klade
 |label1= Trichterohrartige (Natalioidea) 
 |1={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Amerikanische Haftscheibenfledermäuse (Thyropteridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Trichterohren (Natalidae)
 |2= Stummeldaumen (Furipteridae)
 }}
 }}
 |2= Madagassische Haftscheibenfledermaus (Myzopodidae)
 }}
 |label2= Hasenmaulartige (Noctilionoidea) 
 |2={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Hasenmäuler (Noctilionidae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Kinnblattfledermäuse (Mormoopidae)
 |2= Blattnasen (Phyllostomidae)
 }}
 }}
 |2= Neuseelandfledermäuse (Mystacinidae)
 }}
 |label3= N.N. 
 |3={{Klade
 |1= Glattnasen (Vespertilionidae)
 |2= Bulldoggfledermäuse (Molossidae)
 }}
 }}
 }}
}}

Ich mache das ja jetzt schon ein paar Tage - mit Autorendasein hat das allerdings wohl eher wenig zu tun ...

Donnerstag, 21. April 2011

Coverstories: Hey du!

Ich hänge heute in einer Schleife, die einen etwas ungewöhnlichen Ursprung hat - Hintergrund: Cousinchen 1 steht auf Sentimentalschlager und postet die auf facebook, Cousinchen 2 und 3 finden das voll nervig und schreiben das auch. Und was macht Metal-Cousin Achim in dem Fall: Er verteidigt das Recht auf freie Soundwahl - jeder darf hören, was ihm gefällt!

Da fängt dann aber die Schleife an: Da auch ich nicht wirklich auf Bernhard Brink stehe, die Sentimental-/Melancholie-Idee aber prinzipiell natürlich prima finde, suche ich nach einem meiner persönlichen Tränendrüsendrücker: Einem Klassiker aus dem Musical Linie 1 - Marias Lied "Hey Du!"

Ich gestehe, dieses Musical habe ich bereits lang vor meiner Berlin-Zeit geliebt - eigentlich ziemlich genau seitdem das Ensemble vom Grips-Theater eine Aufführung im Lippstädter Stadttheater gegeben hat und auch die Verfilmung populär wurde, also irgendwann Ende der 1980er. In Berlin konnte ich das Stück dann nochmal live im Grips-Theater sehen, etwa 1996.

Nun fand ich bei meiner Suche nicht nur die Version aus dem Film und etliche Bühnenversionen aus verschiedenen Linie-1-Aufführungen, sondern auch einige Coverversionen - die beiden bekanntesten stammen von den Beatsteaks und Sido:
Die Beatsteaks-Version - hier live - ist natürlich eher rockig, das Gefühl fehlt ein wenig und auch die Einbettung in die Story (wer von den Beatsteak-Fans kennt denn noch die Linie 1?) - nuya, trotzdem recht gut gelungen, kann man sich sehr gut anhören.

Yo - und dann wäre da noch Sido, wahlweise mit Kurt Krömer, Mario Barth oder eben in der CD-Version (hier unbewegt, weil das Originalvideo leider nicht verfügbar ist). Der überraschende Teil: Auch diese Version gefällt mir richtig gut - die Idee kommt rüber, die Samples aus Marias Lied passen sich in die Raps ein. Auch die Unplugged-Version auf Sidos letztem Album (mit Kurt Krömer) kann sich hören lassen.

Überraschend finde ich ja schon, dass diesem Song sowohl im Rock- wie auch im Rap-Bereich ein Revival gegönnt wird und damit auch immer das Original weiter mitgetragen wird. Ich hoffe, dass das auch in Zukunft noch der Fall sein wird ...

Dienstag, 19. April 2011

Three times ... Johnny Cash

Nachdem ich nun herausgefunden habe, wie man in dieses Blog Videos einbindet, starte ich mal eine kleine Serie, die ich "Three times" nennen möchte. In drei Bildern, Videos oder anderen Dokumenten versuche ich Künstler, Musiker oder einfach andere spannende Menschen zu porträtieren und mir damit selbst zu vergegenwärtigen. Wenn außer mir noch andere Spaß dran haben sollten, umso besser.

Den Beginn machen drei Videos eines Sängers, der mich eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet: Johnny Cash

Zugegeben, als Johnny Cash diesen Song sang, war ich noch Quark im Schaufenster - mein Vater, ein Fernfahrer, hatte und liebte allerdings diese und andere Platten von Cash und anderen Countrysängern und so gehörten sie zu meinen ältesten musikalischen Erinnerungen, gemeinsam mit Peter Alexander, Ronny und anderem Zeug.

1974 - zum Zeitpunkt dieses Auftritts war ich immerhin schon 4 Jahre alt - auch diesen Song gab es allerdings erst nur von Papas Vinyl, gemeinsam mit vielen weiteren Platten, die die 70er Kindheitsjahre und die nachfolgenden 80er begleiteten. In den frühen 90ern steckte ich dann einiges an Kritik ein, weil ich der Countrymusik nicht abschwören wollte.

Spannend die 2000er - plötzlich war der uralte "Man in Black" mit seinen American Recordings In - und zwar übergreifend über alle Szenen. Cash mochten plötzlich sowohl die Indies wie auch die alten Waver, die Heavys und nicht zuletzt der gemeine Radiohörer - und ich natürlich ebenfalls. Highlights waren zwei Coverversionen, die er eingespielt hatte: "Personal Jesus" von Depeche Mode und eben "Hurt", im Original von Trent Reznors Nine Inch Nails.

Stilblüten aufm Klo

Zur Napoleon-Ausstellung in Bonn brachte mich ein Grüppchen Freunde. Die Ausstellung war zu Ende, der Hunger trat ein. So kehrten 7 Hungrige in eine Pizzeria in der Bonner Innenstadt ein. Soweit zur Vorgeschichte.

Bizarrerweise musste jeder der Anwesenden jeweils mindestens einmal die Örtlichkeit aufsuchen. Ich war zweimal dort... Beim zweiten Mal habe ich mein Mobiles Kommunikationsgerät geholt, um die Multimedia-Maschine hinter dem Spiegel über dem Waschbecken der Toilette zu knipsen (siehe Bild 1). Auf dem Damen-Klo (ist das irgendwie ein Oxymoron? Dame und Klo?) lief wohl laut Aussage der mit-eingekehrten Mädels Werbung für Schuhe und Tampons. Auf dem Männer-WC hingegen war nur der Bluescreen of Death von Windows XP zu finden (siehe Bild 2).

Was mich zur Frage bringt: Warum nochmal brauche ich ein Bildschirmgerät hinterm Spiegel über dem Waschbecken im Herren-Klo (siehe Bild 1)??? Und wieso setzt man in einer solchen Umgebung auf Windows, das doch in den älteren Inkarnationen ab und zu zum Absturz neigte?

Wenn ich die Fehlercodes korrekt erkannt habe, stirbt die Festplatte in dieser Multimedia-Installation demnächst ihren letzten Bluescreen-Tod...
Vielleicht ist es das hier: Forum ittoolbox.com


Bei uns kommt Lemmy

  Ich möchte euch etwas erzählen – über uns, also über mich und meine Familie und über unsere Weihnachtszeit. Ihr kennt diese Zeit im Jahr j...