Freitag, 6. Mai 2011

Was hat Freibier mit Freiem Wissen zu tun?

Weiß jemand, wieso das Motto von Achims Blog eigentlich „Free as in Free Beer“ lautet? Vielleicht weil Freibier und Freies Wissen mehr gemein haben, als man auf den ersten Schluck herausschmeckt. Beides gibt’s kostenlos, aber nicht umsonst. Und beides steigt zu Kopf, wenn man nur genug davon kostet.

1. „O’zapft is!“ Freies Wissen für alle

Für Freibier muss dahin gehen, wo es ausgeschenkt wird – und sollte im Zweifelsfall auch eingeladen sein. Freies Wissen jedoch sollte jeder anzapfen können. Darum bringen wir bei Twick.it der Erklärmaschine mittels einer offenen API-Schnittstelle und einem Tooltipp das Freie Wissen dahin, wo es gerade gebraucht wird. Zum Dürstenden. Und wir servieren es in kleinen bekömmlichen 0,2 l Einheiten (entspricht max. 140 Zeichen).


2. Ein Hoch auf den edlen Spender!


Wenn jemand eine Runde gibt, lässt man sich nicht zweimal bitten. Zum guten Ton gehört es jedoch, dass man auf den edlen Spender einen Toast anbringt. Ergo sollten auch die Urheber Freien Wissens entsprechend gewürdigt werden. Darum stehen alle Erklärungen, die bei Twick.it mittels Crowdsourcing gesammelt und bewertet wurden, unter der Creative Commons Lizenz und dürfen und sollen mit entsprechender Quellennennung weiterverwendet werden. So lassen sich aus dem Rohstoff der Erklärungen vorzügliche Wissens-Cocktails zusammenmischen – wie der Podcast mit vorgelesenen Erklärungen von einem Sprecher-Team rund um Tabitha Hammer zeigt.



3. Trink doch einen mit!

Wer alleine trinkt, ist ein Trinker und nicht gesellig. Ebenso sollte Freies Wissen nicht auf eine Internet-Anwendung beschränkt werden, sondern möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beglücken. Wie man das Freie Wissen einer Enzyklopädie mit der Offline-Welt zusammenbringt, zeigt der Erklärwettbewerb zum NRW-Tag in Siegen. Die Anwohner erklären Touristen ihre Stadt. Ohne PR-Sprech, aber mit viel Insiderwissen und Lokalkolorit. Darüber hinaus bringen wir die Erklärungen der Twick.it-Nutzer mittels Augmented Reality auf das Handy. Daraus lassen sich wiederum interessante Ideen ableiten – zum Beispiel eine Städteführer-App für Menschen mit einer Sehbehinderung. Durch die zusätzlichen Anwendungen verstärken sich der Nutzen und die Wirkung von Freiem Wissen in der Gesellschaft.



4. Frei zu sein bedarf es vieler

Wie bei einem Trinkgelage so auch in der Mitmach-Enzyklopädie: Wenn sich Menschen aus freien Stücken einbringen können, entsteht ein größeres Ganzes. Zu einem gepflegten Besäufnis gehören also auch Menschen, die Bestellungen aufnehmen, zapfen, die Gläser einsammeln und hinterher aufräumen. Wie bei Wikipedia profitiert auch das Freie Wissen von Twick.it von diesem sozialen Engagement: So hat Simon Stücher zum Beispiel ein Lexikon für Mac-Nutzer gebaut. Für Android-Handys haben Nutzer freiwillig und kostenlos zwei Apps programmiert. Apps für das iPhone und iPad sind übrigens auch schon in der Mache. Auch bei der Anreicherung der Erklärungen mit Geo-Daten erhalten wir aktive Unterstützung durch unsere Nutzer. Das ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl, noch viel besser als jedes Besäufnis – denn es gibt keinen Kater.



Schließlich sollten bei keiner Feier die Gäste vergessen werden. Freibier und Freies Wissen machen nur Sinn, wenn sie auch konsumiert werden. Darum: Nutzt Twick.it, gebt uns Feedback im Blog, bewertet die Erklärungen, schreibt eigene und erzählt es euren Freunden. The more, the merrier. Sicher gibt es noch ganz viele Anwendungen für Freies Wissen, an die wir noch gar nicht gedacht haben.

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