Der Southpark macht es vor und legt eine Liste in seinem Blog ab mit all den schönen Themen, über die man schreiben könnte, wenn man nur die Zeit hätte. Dabei hat er die wohl - immerhin betreut er mehrere Blogs, schreibt in der Wikipedia über Äpfel, Barbecue und Whisk(e)y und betreut dort nicht nur WikiWedding, hält Vorträge über das Trollen usw. ...
Nun, wie sähe meine Liste aus? Was könnte ich alles schreiben, wenn ich neben 8h-Job, Familie und anderen Hobbies, etwa schlafen, doch noch Zeit und Energie dafür hätte? Was sollte ich vielleicht einfach mal schreiben - hier eine Liste, natürlich unvollständig ...
* eine vollständige Liste der Dinge, die man schreiben könnte
* noch mehr Artikel zu Hörnchen in der Wikipedia (es fehlen noch etwa 100)
* noch mehr Artikel zu Würfel-, Karten-, Domino-, Brettspielen - wäre eigentlich auch mal einen eigenen Blog wert ...
* und wo wir beim Blog sind: es gibt noch keinen brauchbaren Hörnchenblog
* oder überhaupt mal wieder Blogartikel ....
* eine vollständige Geschichte zu Hörtert, dem ausserirdischen Besucher der untergegangenen Welt
* einen fetten Rant auf das Kategoriensystem der Wikipedia, das Universum, den Fisch und den ganzen Rest
* eine Netzgeschichte wie früher bei den Besuchen bei der Zauberfee oder dem Drachental
* eine gute Gespenstergeschichte, eine Kindergeschichte und einen Splatter-Roman
* die schon lange in meinem Kopf herumspukende Anthologie "Suizid-Geschichten"
* eine Geschichte über Motorradrennen (wobei ich weder Ahnung von Motorrädern noch von Rennen habe)
* eine Zusammenfassung von Fluchtgeschichten, angelehnt an den Darstellungen neuer Freunde und Nachbarn in Deutschland
* einen (oder viele) Anträge zur Aufnahme von Gebäuden, Friedhöfen, Schleusen und anderem in die Denkmallisten verschiedener Städte und Gemeinden
* einen Artikel zur Nasenflora
* eine Doktorarbeit (Thema egal, Fach egal)
* einen Liebesbrief an meine Frau und meine Kinder ....
... ich denke, das reicht doch erstmal für den Anfang. Den Staffelstab gebe ich übrigens gern weiter an andere Blogger (falls dies jemand liest, der zufällig auch einen noch nicht aus Zeitmangel eingestellten Blog betreibt ....)
P.S.: In den nächsten Tagen kommen sicher ncoh ein paar Nachträge ....
Willkommen im privaten Blog von Achim Raschka. Ich schreibe hier sporadisch zu Themen, mit denen ich mich gerade beschäftige - der Titel ist dabei exemplarisch und bezieht sich auf Einzelaspekte, Neben Brot (und anderen Speisen), Musik (in allen Varianten) und Spielen (vor allem wohl analoges) finden sich vor allem Themen zur Wikipedia und ... was mir halt noch so alles einfällt.
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Mittwoch, 30. März 2016
Montag, 16. Mai 2011
What?
Ein neuer Trend regt sich schon seit einigen Monaten und Jahren im Internet, speziell auf einer wohl bekannten Seite, auf der Videos zu sehen sind - ich nenne sie der Einfachheit halber mal YT. Dort gibt es diverse Videos wie dieses grandios sinnlose Ding hier: What...happened in Lost?
Ein Zusammenschnitt aller What?s aus den ersten drei Staffeln "Lost" - die ich ehrlich gesagt, nie gesehen habe. Und auch das What-Video hätte ich mir nicht angeschaut, wenn ich nicht dazu eine Meinung hätte :-)
Auch das hier sieht nach einer Menge Arbeit aus: "Alle" Simpsons-Couch-Intros. Also zumindest die, die bis vor etwa 4 Jahren veröffentlicht waren.
Krass? Sicher.
Warum machen sich die Leute diese Arbeit?
Wie so oft im wirklichen Leben, so steckt auch das Internet voller Ideale und voller vergeudeter Zeit. Ich denke, dass dieses Zusammensuchen nicht nur den "richtigen" Fan charakterisiert, sondern ihm oder ihr auch noch die Gelegenheit gibt, aus seiner Lieblingsserie etwas Frisches zu machen. So wie die Kunstform des Scratchens aus dem Wunsch heraus entstanden sein mag, aus den eigenen Lieblingsmusikstücken durch Nutzen einer Technologie - Plattenspieler und Nadeln nebst vor- und zurückbewegen der Platte - etwas Neues zu machen, so scheint hier eine neue Kunstform das Internet zu durchwabern.
Auf die Spitze treibt es sicherlich Pogo der nicht nur Versatzstücke von Filmen zusammenbaut, sondern direkt einen eigenen Track daraus baut - hier zum Beispiel der Upular Mix von Pixars Up. Die korrekten Stellen aus dem Film gezogen, darunter ein Beat nebst Bass und ein wenig Melodie, die richtig geschnittenen Filmstellen zusammengeschoben und die Musik bildgenau dazugebaut. Voilá, inklusive Lyrics mit sinnvollem Text... :-)
Un' Nu?
Ich sage mal so: Der Zusammenschnitt fremder Filmszenen ist sicherlich ne Menge Arbeit. Das ist aber nicht der Punkt dabei. Als Krönung eines Filmes würde ich deswegen den Remix des gesamten Werkes bezeichnen. Wenn dann der Remixer es auch noch schafft, ein eigenes Werk daraus zu bauen... Dann, ja, dann haben wir die Geburt einer neuen Kunstform erlebt. Ich freu' mich darüber...
Und deswegen ist es keine Zeitverschwendung.
Achso. Hier noch ein Post von 2008, in dem diverse dieser Videos verlinkt sind...
---
Mehr Mac, weniger Webrauschen? http://www.quadworks.de
Ein Zusammenschnitt aller What?s aus den ersten drei Staffeln "Lost" - die ich ehrlich gesagt, nie gesehen habe. Und auch das What-Video hätte ich mir nicht angeschaut, wenn ich nicht dazu eine Meinung hätte :-)
Auch das hier sieht nach einer Menge Arbeit aus: "Alle" Simpsons-Couch-Intros. Also zumindest die, die bis vor etwa 4 Jahren veröffentlicht waren.
Krass? Sicher.
Warum machen sich die Leute diese Arbeit?
Wie so oft im wirklichen Leben, so steckt auch das Internet voller Ideale und voller vergeudeter Zeit. Ich denke, dass dieses Zusammensuchen nicht nur den "richtigen" Fan charakterisiert, sondern ihm oder ihr auch noch die Gelegenheit gibt, aus seiner Lieblingsserie etwas Frisches zu machen. So wie die Kunstform des Scratchens aus dem Wunsch heraus entstanden sein mag, aus den eigenen Lieblingsmusikstücken durch Nutzen einer Technologie - Plattenspieler und Nadeln nebst vor- und zurückbewegen der Platte - etwas Neues zu machen, so scheint hier eine neue Kunstform das Internet zu durchwabern.
Auf die Spitze treibt es sicherlich Pogo der nicht nur Versatzstücke von Filmen zusammenbaut, sondern direkt einen eigenen Track daraus baut - hier zum Beispiel der Upular Mix von Pixars Up. Die korrekten Stellen aus dem Film gezogen, darunter ein Beat nebst Bass und ein wenig Melodie, die richtig geschnittenen Filmstellen zusammengeschoben und die Musik bildgenau dazugebaut. Voilá, inklusive Lyrics mit sinnvollem Text... :-)
Un' Nu?
Ich sage mal so: Der Zusammenschnitt fremder Filmszenen ist sicherlich ne Menge Arbeit. Das ist aber nicht der Punkt dabei. Als Krönung eines Filmes würde ich deswegen den Remix des gesamten Werkes bezeichnen. Wenn dann der Remixer es auch noch schafft, ein eigenes Werk daraus zu bauen... Dann, ja, dann haben wir die Geburt einer neuen Kunstform erlebt. Ich freu' mich darüber...
Und deswegen ist es keine Zeitverschwendung.
Achso. Hier noch ein Post von 2008, in dem diverse dieser Videos verlinkt sind...
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Mehr Mac, weniger Webrauschen? http://www.quadworks.de
Freitag, 6. Mai 2011
Was hat Freibier mit Freiem Wissen zu tun?
Weiß jemand, wieso das Motto von Achims Blog eigentlich „Free as in Free Beer“ lautet? Vielleicht weil Freibier und Freies Wissen mehr gemein haben, als man auf den ersten Schluck herausschmeckt. Beides gibt’s kostenlos, aber nicht umsonst. Und beides steigt zu Kopf, wenn man nur genug davon kostet.
1. „O’zapft is!“ Freies Wissen für alle
Für Freibier muss dahin gehen, wo es ausgeschenkt wird – und sollte im Zweifelsfall auch eingeladen sein. Freies Wissen jedoch sollte jeder anzapfen können. Darum bringen wir bei Twick.it der Erklärmaschine mittels einer offenen API-Schnittstelle und einem Tooltipp das Freie Wissen dahin, wo es gerade gebraucht wird. Zum Dürstenden. Und wir servieren es in kleinen bekömmlichen 0,2 l Einheiten (entspricht max. 140 Zeichen).
2. Ein Hoch auf den edlen Spender!
Wenn jemand eine Runde gibt, lässt man sich nicht zweimal bitten. Zum guten Ton gehört es jedoch, dass man auf den edlen Spender einen Toast anbringt. Ergo sollten auch die Urheber Freien Wissens entsprechend gewürdigt werden. Darum stehen alle Erklärungen, die bei Twick.it mittels Crowdsourcing gesammelt und bewertet wurden, unter der Creative Commons Lizenz und dürfen und sollen mit entsprechender Quellennennung weiterverwendet werden. So lassen sich aus dem Rohstoff der Erklärungen vorzügliche Wissens-Cocktails zusammenmischen – wie der Podcast mit vorgelesenen Erklärungen von einem Sprecher-Team rund um Tabitha Hammer zeigt.
3. Trink doch einen mit!
Wer alleine trinkt, ist ein Trinker und nicht gesellig. Ebenso sollte Freies Wissen nicht auf eine Internet-Anwendung beschränkt werden, sondern möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beglücken. Wie man das Freie Wissen einer Enzyklopädie mit der Offline-Welt zusammenbringt, zeigt der Erklärwettbewerb zum NRW-Tag in Siegen. Die Anwohner erklären Touristen ihre Stadt. Ohne PR-Sprech, aber mit viel Insiderwissen und Lokalkolorit. Darüber hinaus bringen wir die Erklärungen der Twick.it-Nutzer mittels Augmented Reality auf das Handy. Daraus lassen sich wiederum interessante Ideen ableiten – zum Beispiel eine Städteführer-App für Menschen mit einer Sehbehinderung. Durch die zusätzlichen Anwendungen verstärken sich der Nutzen und die Wirkung von Freiem Wissen in der Gesellschaft.
4. Frei zu sein bedarf es vieler
Wie bei einem Trinkgelage so auch in der Mitmach-Enzyklopädie: Wenn sich Menschen aus freien Stücken einbringen können, entsteht ein größeres Ganzes. Zu einem gepflegten Besäufnis gehören also auch Menschen, die Bestellungen aufnehmen, zapfen, die Gläser einsammeln und hinterher aufräumen. Wie bei Wikipedia profitiert auch das Freie Wissen von Twick.it von diesem sozialen Engagement: So hat Simon Stücher zum Beispiel ein Lexikon für Mac-Nutzer gebaut. Für Android-Handys haben Nutzer freiwillig und kostenlos zwei Apps programmiert. Apps für das iPhone und iPad sind übrigens auch schon in der Mache. Auch bei der Anreicherung der Erklärungen mit Geo-Daten erhalten wir aktive Unterstützung durch unsere Nutzer. Das ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl, noch viel besser als jedes Besäufnis – denn es gibt keinen Kater.
Schließlich sollten bei keiner Feier die Gäste vergessen werden. Freibier und Freies Wissen machen nur Sinn, wenn sie auch konsumiert werden. Darum: Nutzt Twick.it, gebt uns Feedback im Blog, bewertet die Erklärungen, schreibt eigene und erzählt es euren Freunden. The more, the merrier. Sicher gibt es noch ganz viele Anwendungen für Freies Wissen, an die wir noch gar nicht gedacht haben.
1. „O’zapft is!“ Freies Wissen für alle
Für Freibier muss dahin gehen, wo es ausgeschenkt wird – und sollte im Zweifelsfall auch eingeladen sein. Freies Wissen jedoch sollte jeder anzapfen können. Darum bringen wir bei Twick.it der Erklärmaschine mittels einer offenen API-Schnittstelle und einem Tooltipp das Freie Wissen dahin, wo es gerade gebraucht wird. Zum Dürstenden. Und wir servieren es in kleinen bekömmlichen 0,2 l Einheiten (entspricht max. 140 Zeichen).
2. Ein Hoch auf den edlen Spender!
Wenn jemand eine Runde gibt, lässt man sich nicht zweimal bitten. Zum guten Ton gehört es jedoch, dass man auf den edlen Spender einen Toast anbringt. Ergo sollten auch die Urheber Freien Wissens entsprechend gewürdigt werden. Darum stehen alle Erklärungen, die bei Twick.it mittels Crowdsourcing gesammelt und bewertet wurden, unter der Creative Commons Lizenz und dürfen und sollen mit entsprechender Quellennennung weiterverwendet werden. So lassen sich aus dem Rohstoff der Erklärungen vorzügliche Wissens-Cocktails zusammenmischen – wie der Podcast mit vorgelesenen Erklärungen von einem Sprecher-Team rund um Tabitha Hammer zeigt.
3. Trink doch einen mit!
Wer alleine trinkt, ist ein Trinker und nicht gesellig. Ebenso sollte Freies Wissen nicht auf eine Internet-Anwendung beschränkt werden, sondern möglichst viele Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beglücken. Wie man das Freie Wissen einer Enzyklopädie mit der Offline-Welt zusammenbringt, zeigt der Erklärwettbewerb zum NRW-Tag in Siegen. Die Anwohner erklären Touristen ihre Stadt. Ohne PR-Sprech, aber mit viel Insiderwissen und Lokalkolorit. Darüber hinaus bringen wir die Erklärungen der Twick.it-Nutzer mittels Augmented Reality auf das Handy. Daraus lassen sich wiederum interessante Ideen ableiten – zum Beispiel eine Städteführer-App für Menschen mit einer Sehbehinderung. Durch die zusätzlichen Anwendungen verstärken sich der Nutzen und die Wirkung von Freiem Wissen in der Gesellschaft.
4. Frei zu sein bedarf es vieler
Wie bei einem Trinkgelage so auch in der Mitmach-Enzyklopädie: Wenn sich Menschen aus freien Stücken einbringen können, entsteht ein größeres Ganzes. Zu einem gepflegten Besäufnis gehören also auch Menschen, die Bestellungen aufnehmen, zapfen, die Gläser einsammeln und hinterher aufräumen. Wie bei Wikipedia profitiert auch das Freie Wissen von Twick.it von diesem sozialen Engagement: So hat Simon Stücher zum Beispiel ein Lexikon für Mac-Nutzer gebaut. Für Android-Handys haben Nutzer freiwillig und kostenlos zwei Apps programmiert. Apps für das iPhone und iPad sind übrigens auch schon in der Mache. Auch bei der Anreicherung der Erklärungen mit Geo-Daten erhalten wir aktive Unterstützung durch unsere Nutzer. Das ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl, noch viel besser als jedes Besäufnis – denn es gibt keinen Kater.
Schließlich sollten bei keiner Feier die Gäste vergessen werden. Freibier und Freies Wissen machen nur Sinn, wenn sie auch konsumiert werden. Darum: Nutzt Twick.it, gebt uns Feedback im Blog, bewertet die Erklärungen, schreibt eigene und erzählt es euren Freunden. The more, the merrier. Sicher gibt es noch ganz viele Anwendungen für Freies Wissen, an die wir noch gar nicht gedacht haben.
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