Gerade habe ich einige Artikel von 2005 aus meinem alten Blog "Der Totengräber" importiert und erneut veröffentlicht.
Schon damals ging es um weitgehend Zoologisches und die Wikipedia: Fleischfressende Kängerus, Walknochenfresser, B-Movies über Riesenschlangen und Zitronenhaie - wie ihr nun im Archiv nachlesen könnt.
Willkommen im privaten Blog von Achim Raschka. Ich schreibe hier sporadisch zu Themen, mit denen ich mich gerade beschäftige - der Titel ist dabei exemplarisch und bezieht sich auf Einzelaspekte, Neben Brot (und anderen Speisen), Musik (in allen Varianten) und Spielen (vor allem wohl analoges) finden sich vor allem Themen zur Wikipedia und ... was mir halt noch so alles einfällt.
Freitag, 15. April 2011
Fukushima und die "German Angst"
Vor ein paar Tagen habe ich mir - aus Neugierde - mal den Effekt der Nuklearkatastrophe von Fukushima auf die Aufrufzahlen des Artikels Kernkraftwerk in der Wikipedia angeschaut und auch einen internationalen Vergleich gebastelt. Die Daten dafür lieferte mir das Tool stats.grok.se.
Die ersten Vergleiche waren recht trivial: Über das Jahr von Februar 2010 bis Februar 2011 schwankten die Zugriffszahlen auf den deutschsprachigen Artikel zwischen 20.000 und 80.000 Zugriffen pro Monat und lagen im Mittel bei etwa 40.000 Zugriffen pro Monat. Im März 2011 gab es, natürlich bedingt durch die Katastrophe in Japan und die nachfolgende Diskussion einen Anstieg um fast das 20-fache auf 830.000 Zugriffe im Monat, wobei allein am 14. März 130.500 Zugriffe erfolgten:
Viel spannender wurde es dann aber bei der Betrachtung der Zugriffszahlen im internationalen Vergleich, die in den nächsten beiden Abbildungen dargestellt werden. Dabei fällt im Mai 2010 (der eher willkürlich als Referenz genommen wurde) auf, dass die Aufrufzahlen des englischsprachigen Artikels "Nuclear power" etwa 4-mal so hoch lagen als die des deutschsprachigen Artikels Kernkraftwerk, die japanische Version verzeichnete etwa die Hälfte der Zugriffe - das ist wenig verwunderlich und erklärt sich allein anhand der normalen Zugriffszahlen auf die verschiedenen Sprachversionen:
Im März 2011 geschah jedoch etwas, das mich sehr verwunderte: Natürlich nahmen in allen Sprachversionen die Zugriffe massiv zu - insbesondere in der japanischen Sprachversion stiegen aufgrund der direkten Betroffenheit die Zugriffe auf mehr als 1,2 Mio. in dem Monat. Während in der englischsprachigen Wikipedia die Zugriffe allerdings um etwa das 5-fache anstiegen schossen sie in der deutschsprachigen Wikipedia um den bereits benannten Faktor von fast 20 in die Höhe, sodass der Unterschied zwischen englisch- und deutschsprachiger Version im März 2011 nur noch etwa 4% betrug. Einen ähnlichen Effekt gab es in keiner anderen der untersuchten Wikipedien:
Ich bin in der Folge mehrfach auf Artikel des Spiegel online gestossen, die die German Angst bezüglich der Atomkraft thematisieren, etwa hier und hier. Ohne auf die Interpretationen näher einzugehen - das können andere besser als ich - bestätigen meine Analysen sehr deutlich, dass es zumindest den Effekt tatsächlich gibt und dass er sich exzellent an den Zugriffszahlen auf die Wikipedia und dem damit nachweisbaren Informationsbedürfnis demonstrieren lässt.
Nachtrag/Korrektur: Bei dem Faktor ist versehentlich eine 0 zuviel reingerutscht und er war damit natürlich um das 10-fache zu hoch. Die Steigerung lag also statt um Faktor 200 nur bei Faktor 20 (genauer: 18). Danke an Maggie in Französisch-Guyana für den Hinweis.
Die ersten Vergleiche waren recht trivial: Über das Jahr von Februar 2010 bis Februar 2011 schwankten die Zugriffszahlen auf den deutschsprachigen Artikel zwischen 20.000 und 80.000 Zugriffen pro Monat und lagen im Mittel bei etwa 40.000 Zugriffen pro Monat. Im März 2011 gab es, natürlich bedingt durch die Katastrophe in Japan und die nachfolgende Diskussion einen Anstieg um fast das 20-fache auf 830.000 Zugriffe im Monat, wobei allein am 14. März 130.500 Zugriffe erfolgten:
Viel spannender wurde es dann aber bei der Betrachtung der Zugriffszahlen im internationalen Vergleich, die in den nächsten beiden Abbildungen dargestellt werden. Dabei fällt im Mai 2010 (der eher willkürlich als Referenz genommen wurde) auf, dass die Aufrufzahlen des englischsprachigen Artikels "Nuclear power" etwa 4-mal so hoch lagen als die des deutschsprachigen Artikels Kernkraftwerk, die japanische Version verzeichnete etwa die Hälfte der Zugriffe - das ist wenig verwunderlich und erklärt sich allein anhand der normalen Zugriffszahlen auf die verschiedenen Sprachversionen:
Im März 2011 geschah jedoch etwas, das mich sehr verwunderte: Natürlich nahmen in allen Sprachversionen die Zugriffe massiv zu - insbesondere in der japanischen Sprachversion stiegen aufgrund der direkten Betroffenheit die Zugriffe auf mehr als 1,2 Mio. in dem Monat. Während in der englischsprachigen Wikipedia die Zugriffe allerdings um etwa das 5-fache anstiegen schossen sie in der deutschsprachigen Wikipedia um den bereits benannten Faktor von fast 20 in die Höhe, sodass der Unterschied zwischen englisch- und deutschsprachiger Version im März 2011 nur noch etwa 4% betrug. Einen ähnlichen Effekt gab es in keiner anderen der untersuchten Wikipedien:
Ich bin in der Folge mehrfach auf Artikel des Spiegel online gestossen, die die German Angst bezüglich der Atomkraft thematisieren, etwa hier und hier. Ohne auf die Interpretationen näher einzugehen - das können andere besser als ich - bestätigen meine Analysen sehr deutlich, dass es zumindest den Effekt tatsächlich gibt und dass er sich exzellent an den Zugriffszahlen auf die Wikipedia und dem damit nachweisbaren Informationsbedürfnis demonstrieren lässt.
Nachtrag/Korrektur: Bei dem Faktor ist versehentlich eine 0 zuviel reingerutscht und er war damit natürlich um das 10-fache zu hoch. Die Steigerung lag also statt um Faktor 200 nur bei Faktor 20 (genauer: 18). Danke an Maggie in Französisch-Guyana für den Hinweis.
Donnerstag, 14. April 2011
Intelligente Befruchtungskapseln für Kühe
Gerade gelesen: Mit Hilfe der synthetischen Biologie sollen Befruchtungskapseln für Kühe geschaffen werden, die das in ihnen enthaltene Bullensperma zum genau richtigen Zeitpunkt freisetzen:
"In die Kapsel haben die Bioingenieure noch einen genetischen Schaltkreis eingebaut, der die Konzentration des Eisprung-Hormons LH in der Kuh messen kann. Übersteigt das Hormon einen bestimmten Wert, so kurbelt das Genkonstrukt die Produktion von molekularen Scheren (Cellulasen) an, die Löcher in die Kapselhülle reißen. Die Spermien kommen dadurch frei und können die Eizelle zum optimalen Zeitpunkt befruchten." biotechnologie.de
Das Ganze ist durchaus intelligent - wie in dem Artikel ebenfalls dargestellt wird, erfolgt die künstliche Besamung von Kühen (und anderen Tieren) derzeit eher auf gut Glück: abgezapftes (und teures) Bullensperma wird von einem Besamungstechniker eingespritzt und man hofft, dass eine vorhandene Eizelle der Kuh auch ein Kalb beschert.
"In die Kapsel haben die Bioingenieure noch einen genetischen Schaltkreis eingebaut, der die Konzentration des Eisprung-Hormons LH in der Kuh messen kann. Übersteigt das Hormon einen bestimmten Wert, so kurbelt das Genkonstrukt die Produktion von molekularen Scheren (Cellulasen) an, die Löcher in die Kapselhülle reißen. Die Spermien kommen dadurch frei und können die Eizelle zum optimalen Zeitpunkt befruchten." biotechnologie.de
Das Ganze ist durchaus intelligent - wie in dem Artikel ebenfalls dargestellt wird, erfolgt die künstliche Besamung von Kühen (und anderen Tieren) derzeit eher auf gut Glück: abgezapftes (und teures) Bullensperma wird von einem Besamungstechniker eingespritzt und man hofft, dass eine vorhandene Eizelle der Kuh auch ein Kalb beschert.
Haie in Nordfriesland: Voll süß
Wie das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning (Nordfriesland) bekanntgibt, gibt es dort Nachwuchs: 5 Kleingefleckte Katzenhaie kriechen aus ihren Eiern.
"Das eine Woche alte Hai-Baby ist zehn Zentimeter lang und gesund."
"Katzenhaie sind nach der Geburt blind und finden ihr Futter in der freien Wildbahn über den Geruchssinn. Im Aquarium werden sie mit einer Pinzette gefüttert. Sie fressen kleine Brocken Heringsfilet und Krabbenfleisch."
Ich wünsche den Kleinen viel Spaß und viele Heringe in ihrem nun anstehenden Aquarienleben.
Bild: Kleingefleckter Katzenhai im Multimar Wattforum in Tönning, Thomas Ernst, CC-by-sa 2.5
"Katzenhaie sind nach der Geburt blind und finden ihr Futter in der freien Wildbahn über den Geruchssinn. Im Aquarium werden sie mit einer Pinzette gefüttert. Sie fressen kleine Brocken Heringsfilet und Krabbenfleisch."
Ich wünsche den Kleinen viel Spaß und viele Heringe in ihrem nun anstehenden Aquarienleben.
Bild: Kleingefleckter Katzenhai im Multimar Wattforum in Tönning, Thomas Ernst, CC-by-sa 2.5
Mittwoch, 13. April 2011
Cara Loft Womb Raider - ein Softcore-Review
Worum es geht: Cara Loft, Archäologin und Sexbombe lässt sich zu einem heissen Abenteuer überreden - ihr Job: sie soll 3 Statuen suchen und ihrem Auftraggeber bringen. Ihr Vater scheiterte bei der Aufgabe und kam um's Leben. Der Film beginnt mit einer Masturbationsszene der Hauptdarstellerin, während der sie weiblichen Ninja-Besuch bekommt. Nach ein wenig Pistolen- und Messergrößenvergleich geht es dann zu zweit weiter mit den körperlichen Vergnügungen. Der eigentliche Job der Ninja-Dame war allerdings, Frau Loft einen Auftrag zu geben, den sie annimmt. Cara Loft reist nach Ägypten, um die erste Statue einem Beduinenprinzen zu entwenden - den betäubt sie mit Schlafpulver, dessen Wirkung sich entfaltet während sie selbst die beiden Tänzerinnen des Prinzen sexuell bespasst.
Was wir gelernt haben: Man kann mit Körpereinsatz fast alles erreichen - dafür hatte der Film sogar eine (wenn auch sehr rudimentäre) Story. Die Sexszenen waren, wie man es bei FSK 16 wohl erwarten sollte und Männer spielten dabei keine Rolle. Für Leute, die noch mehr über den Film erfahren möchten, empfehle ich das Review auf badmovies.de. Da kann man die Hauptdarstellerin denn auch gänzlich entkleidet sehen.
Und warum gucke ich sowas? Tscha, das ist eine andere Geschichte, die ich jedem gern bei einem Bierchen erzähle .... Empfehlen kann ich den Schrott natürlich nicht, aber das hat ja wahrscheinlich eh niemand erwartet, oder?
Bilder: Die beiden hier gezeigten Bilder sind natürlich urheberrechtlich geschützt.
Dienstag, 12. April 2011
Freibier
Achya, bevor ich es vergesse:
Der erste Autor eines mehr als dreizeiligen Kommentars bekommt bei der nächsten (oder auch ersten) RL-Begegnung ein Bier ausgegeben.
Der erste Autor eines mehr als dreizeiligen Kommentars bekommt bei der nächsten (oder auch ersten) RL-Begegnung ein Bier ausgegeben.
Ressource Zeit
Kaum entscheidet man sich, mal wieder ein wenig Neues zu machen überholt Sie einen, die harte Realität in Form der Ressource Zeit - und so kommt es denn auch, dass ich das Blog hier zwar prinzipiell angeleg,t aber bislang mit nahe Null Inhalt gefüllt habe.
Wird sich das ändern? - Ich weiß noch nicht, mal sehen; Genug Stoff zum Quatschen habe ich ja, sowohl aus der realen wie der virtuellen Welt. Ich könnte über die erste Vorstandsklausur als Vorstand bei Wikimedia Deutschland e.V. bloggen, könnte was zur Suche eines denkmalgeschützten Grabsteines auf dem Friedhof Berrenrath schreiben oder mit einer spannenden Analyse der Zugriffszahlen des Atomkraftwerk-Artikels der Wikipedia aufwarten - ich könnte, aber alles kostet Zeit und da eh noch keiner liest lasse ich das wohl auch erstmal ... oder doch nicht?
Wird sich das ändern? - Ich weiß noch nicht, mal sehen; Genug Stoff zum Quatschen habe ich ja, sowohl aus der realen wie der virtuellen Welt. Ich könnte über die erste Vorstandsklausur als Vorstand bei Wikimedia Deutschland e.V. bloggen, könnte was zur Suche eines denkmalgeschützten Grabsteines auf dem Friedhof Berrenrath schreiben oder mit einer spannenden Analyse der Zugriffszahlen des Atomkraftwerk-Artikels der Wikipedia aufwarten - ich könnte, aber alles kostet Zeit und da eh noch keiner liest lasse ich das wohl auch erstmal ... oder doch nicht?
Montag, 4. April 2011
Monetisieren
Sehr schöne Sache:
Mittlerweile gibt es bei den Einstellungen hier bei Blogger einen Reiter zum "Monetisieren" des eigenen Blogs:
"Verdienen Sie Geld, indem Sie Google AdSense für Ihr Blog einrichten."
Finde ich lustig; mal sehen, ob ich mich irgendwann auch mal in den Google-Geldregen stelle - vorher will ich aber noch erkunden, wie Kachingle und flattr geht ...
Mittlerweile gibt es bei den Einstellungen hier bei Blogger einen Reiter zum "Monetisieren" des eigenen Blogs:
"Verdienen Sie Geld, indem Sie Google AdSense für Ihr Blog einrichten."
Finde ich lustig; mal sehen, ob ich mich irgendwann auch mal in den Google-Geldregen stelle - vorher will ich aber noch erkunden, wie Kachingle und flattr geht ...
In Arbeit
Nachdem im Totengräber seit 2007 Funkstille war und auch der zweite Blogansatz nicht wirklich geklappt hat, könnte man ja mal einen Neuanfang wagen - dezent und langsam. Erstmal das Design anpassen und so. Und damit es solang nicht langweilig wird, verweise ich mal auf Southparks Blog.
Sonntag, 23. Oktober 2005
Dopplungsbug
So etwas gibt es also offensichtlich auch hier. Der gestrige Text erschien aus dem Grunde nun doppelt (bis zum Speichern dieses Posts), wobei allerdings die zweite Kopie offiziell bereits gelöscht war und weder bearbeitet noch kommentiert werden konnte. Muß man also mit leben,
Euer Totengräber
Euer Totengräber
Montag, 17. Oktober 2005
Blutrünstige Kängurus und Beutellöwen
Eigentlich sind die ganzen Kängurus und Beutelviecher Australiens ja echt niedlich, und auch so harmlos. Alle fressen sie irgendwie Gras und Pflanzenkram, einige machen sich auch schonmal über Insekten und anderes Kleingetier her und nur vom Beutelteufel kursieren ein paar Horrorstorys, die allerdings wohl eher in den Bereich der Legende gehören. Achja, da gabs ja noch den Beutelwolf , aber den haben die modernen Europäer ja erfolgreich vom Kontinent getilgt. Und sonst? Keine Raubtiere?
Einen kleinen Sprung über ein paar Hunderttausendjahre zurück sieht das ganze schon viel weniger friedlich aus. Nicht nur, dass der Beutelwolf damals noch so richtig den Wolf rauslassen durfte, da gabs noch ganz andere Kameraden. Die größten dabei waren wohl die Beutellöwen :
"Die bekannteste und wahrscheinlich auch größte Art der Beutellöwen ist Thylacoleo carnifex, dessen Anpassung an fleischliche Nahrung am weitesten fortgeschritten war. Man geht davon aus, dass er sich ausschließlich von Fleisch ernährte und er tötete seine Beute mit den dolchartig vergrößerten Schneidezähnen. Der Prämolar war stark vergrößert und bildete einen Reißzahn mit scharfer Schnittkante, die Backenzähne waren dagegen fast vollständig reduziert. Außerdemn hatte er scharfe Daumenkrallen und man geht davon aus, dass er in der Lage war, auch sehr große Beutetiere zu töten."
Aber auch ein ziemlich kleines Känguru konnte so manchem anderen Tier recht gefährlich werden. Es trägt den spannenden Namen Starkzähniges Riesenrattenkänguru und wartete im Gesträuch auf seine Beute:
"Auffällig waren die Zähne des Tieres, die sehr deutlich für die Jagd und zum Zerkleinern von anderen Tieren ausgestattet sind. Vor allem die unteren Schneidezähne waren dolchartig verlängert und dienten wahrscheinlich zum Töten von Beutetieren, die Prämolaren waren mit einer deutlichen Schneide ausgestattet, die das Zerkleinern von Fleisch ermöglichte."
Naya, zumindest ein Wikipedianer traute den Tier nicht und bescherte ihm ein Schnellaussterben in der Wikipedia. Wer glaubt auch schon an blutrünstige Kängurus ... Euer Totengräber
Einen kleinen Sprung über ein paar Hunderttausendjahre zurück sieht das ganze schon viel weniger friedlich aus. Nicht nur, dass der Beutelwolf damals noch so richtig den Wolf rauslassen durfte, da gabs noch ganz andere Kameraden. Die größten dabei waren wohl die Beutellöwen :
"Die bekannteste und wahrscheinlich auch größte Art der Beutellöwen ist Thylacoleo carnifex, dessen Anpassung an fleischliche Nahrung am weitesten fortgeschritten war. Man geht davon aus, dass er sich ausschließlich von Fleisch ernährte und er tötete seine Beute mit den dolchartig vergrößerten Schneidezähnen. Der Prämolar war stark vergrößert und bildete einen Reißzahn mit scharfer Schnittkante, die Backenzähne waren dagegen fast vollständig reduziert. Außerdemn hatte er scharfe Daumenkrallen und man geht davon aus, dass er in der Lage war, auch sehr große Beutetiere zu töten."
Aber auch ein ziemlich kleines Känguru konnte so manchem anderen Tier recht gefährlich werden. Es trägt den spannenden Namen Starkzähniges Riesenrattenkänguru und wartete im Gesträuch auf seine Beute:
"Auffällig waren die Zähne des Tieres, die sehr deutlich für die Jagd und zum Zerkleinern von anderen Tieren ausgestattet sind. Vor allem die unteren Schneidezähne waren dolchartig verlängert und dienten wahrscheinlich zum Töten von Beutetieren, die Prämolaren waren mit einer deutlichen Schneide ausgestattet, die das Zerkleinern von Fleisch ermöglichte."
Naya, zumindest ein Wikipedianer traute den Tier nicht und bescherte ihm ein Schnellaussterben in der Wikipedia. Wer glaubt auch schon an blutrünstige Kängurus ... Euer Totengräber
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