Samstag, 30. April 2011

Countdown läuft

Für morgen früh, um 0:01 Uhr und damit in weniger als 2 Stunden, wurde die Bekanntgabe der Gewinner des aktuell auslaufenden 14. Schreibwettbewerbs der Wikipedia verkündet. Ein prima Zeitpunkt eigentlich, um die vergangenen 14 Schreibwettbewerbe in einem persönlichen Rückblick zu betrachten - keine Angst, passiert alles ganz kurz und schmerzlos in einer kleinen Liste der von mir eingereichten Artikel mit Kurzkommentar:

1. Schreibwettbewerb September/Oktober 2004 - eingereicht habe ich keinen Artikel, da ich Jurymitglied war; gewonnen hat Lienhard Schulz mit dem Kloster Lehnin.

2. Schreibwettbewerb März 2005 - eingereicht habe ich das Neue Königliche Opernhaus Berlin und die Stachelhäuter; letztere erreichten die Position 10, erstere keine Platzierung (wurden aber später als exzellenter Artikel gewählt).

3. Schreibwettbewerb September 2005 - nominiert habe ich die Blauflügel-Prachtlibelle, die von der Jury auf den 2. Rang  gewählt wurde (meine höchste Platzierung bislang).

4. Schreibwettbewerb März 2006  - diesmal gab es das erste Mal 3 Sektionen und ich habe gemeinsam mit ixitixel die Unken eingereicht, die den 4. Rang ihrer Sektion erringen konnten.

5. Schreibwettbewerb September 2006 - Zum zweiten Mal hatte ich einen Platz in der Jury, gewonnen hat der Methodische Kulturalismus (was von der Community leider nicht wirklich goutiert wurde und dessen Nachgang einen der damaligen Juroren für mich bis heute unwählbar für diese und andere Funktionen gemacht hat).

6. Schreibwettbewerb März 2007 - Diesmal kam von mir die Gabunviper, die in der Gesamtwertung den 7. und in ihrer Sektion den 5. Rang erobern konnte.

7. Schreibwettbewerb September 2007 - eingereicht hatte ich die Kratzwürmer, die ich vor Ende zurückgezogen habe, und den Irritator, der sich in seiner Sektion auf Platz 6 platzieren konnte.

8. Schreibwettbewerb März 2008 - obwohl ich mit der Krambe und der Malle Babbe gleich zwei Artikel eingereicht habe, ist dies der erste Wettbewerb, an dem ich nicht beteiligt war - aus Zeitgründen musste ich beide Beiträge zurückziehen (Arbeitsstellenwechsel, Umzug aus Berlin in das Rheinland).

9. Schreibwettbewerb September 2008 - auch diesmal mußte ich mit dem Weißspitzen-Hochseehai einen Artikel aus dem Feld zurückziehen, allerdings verblieben in selbigem noch die Friedenskirche in Hürth und das Linoleum (gemeinsam mit Denis Barthel) - letzteres erreichte einen guten 7. Platz in der Gesamtwertung und wurde Sektionssieger in seiner Sektion. Außerdem gewann es den Publikumspreis des Schreibwettbewers (worauf wir natürlich beide bis heute mächtig stolz sind).

10. Schreibwettbewerb März 2009 - Dieses Mal gab es keine Platzierung, der Artikel zum Lignin konnte sich leider nicht durchsetzen und landete verdient irgendwo jenseits der 9. Allerdings war dies auch der erste Schreibwettbewerb, bei dem mir so richtig die Lust vergällt wurde; Grund war eine von mir organisierte Türkeireise, deren Ausschreibung als Preis mir etliche Leute sehr übel nahmen.

11. Schreibwettbewerb September 2009 - Beim 11. Schreibwettbewerb war ich zum dritten Mal Jurymitglied und es gewann der sehr schöne Artikel zu Borcherts "Draußen vor der Tür".

12. Schreibwettbewerb März 2010 - O.k., wieder im Rennen und auf ein Patentrezept gesetzt: Gemeinsam mit morray versuchte ich mich an den Smaragdlibellen, die auch prompt den 10. Rang in der Gesamtwertung und den  3. in ihrer Sektion erringen konnten.

13. Schreibwettbewerb September 2010 - Diesmal ging ich mit den Hammerhaien in die Konkurrenz, die mir den 9. Rang in der Gesamtwertung und den 3. in ihrer Sektion einbrachten.

Und nun der 14. Schreibwettbewerb; In diesem wage ich ein Experiment mit einem Bakterium, zu dem es eigentlich kaum brauchbare Literatur gibt - Clostridium ljungdalii ist nicht mal medizinisch relevant, allerdings birgt es ein recht nettes Potenzial für den Einsatz in der Industriellen Biotechnologie - schade, dass die Konkurrenz diesmal so kein ist (es wurden in der Sektion nur 10 Artikel eingereicht).

Nachtrag: Die Ergebnisse sind da - das Bakterium konnte sich sauber auf Platz 5 seiner Sektion behaupten.

Donnerstag, 28. April 2011

Wiki-check Bones Wiki

Heute ist Donnerstag, zumindest für den Normalmenschen, für mich und viele andere ist heute Bones-Tag. Einige werden nun wissend nicken und sich auf 21:15 Uhr freuen, um zu erfahren, wie es nun weitergehen wird mit Booth und Temperance "Bones" Brennan und Special Agent Seeley Booth - oder sich einfach auf ein weiteres morbides FBI-Abenteuer mit viel Leichenkram und Knochen freuen.

Bones-Tag ist natürlich ein wunderschöner Anlass für ein Wiki-Check beim Bones-Wiki von Wikia, dass von Serienfans all over the world zusammengetragen wird. Eines vorweg: Auch wenn der entsprechende Artikel "Bones - Die Knochenjägerin" in der deutschsprachigen Wikipedia so schlecht nicht ausschaut habe ich ihn nicht gelesen - vielmehr habe ich es mir vollständig abgewöhnt bei Themen wie diesen die Wikipedia zu nutzen, die schon per Regelwerk die brauchbare Vorstellung der Charaktere, die Inhalte der einzelnen Staffeln und Folgen und der Nebenpersonen verbietet. Eine gute Alternative ist demnach immer (und immer öfter) der Pool der Wikia-Fanwikis.

Der Wiki-Check

Schaut man in dieses rein, so ist der erste optische Eindruck allerdings erstmal etwas öde und die Zappel-Werbung für WarCraft, L'oreal und Chrome nervt ziemlich - allerdings bekommt man direkt die 6 zentralen Personen des Knochenjägerinnen-Teams präsentioert und kann sich detailliert über Angela, Hodgins, Sweets, Dr. Saroyen und eben auch Seeley Booth und Temperance Brennan informieren. Nur dass der featured article gleich wieder über Bones ist, ist etwas doppelt - eine Episode fände ich da zum Eintauchen besser.

Anders als die Wikipedia hat das Bones-Wiki statt eines gleich 298 Seiten - allein mehr als 120 zu einzelnen Episoden und mehr als 40 zu Einzelcharakteren. Bei letzteren stösst man dann auch gleich auf Zakk Addy , den genialen Nachwuchswissenschatler, der vor einiger Zeit als Bombenbastler ausfiel und nur noch sehr selten auftaucht - sehr zum Ärger vieler Fans, die auf einer eigenen Website "Bring Back Zakk Addy" fordern. Aber natürlich haben auch Bones' Vater und ihr Bruder, die Staatsanwältin Carolin und der Serienkiller Howard Epps jeweils ihren eigenen Artikel. Die restlichen Seiten sind den Darstellern, Produzenten, Autoren und weiteren Themen gewidmet.

Der Gesamteindruck: Ein schönes Wiki, auch wenn noch einiges an Arbeit an den Nebenpersonen und Episoden ansteht. Heute abend kommt übrigens die Folge "The Beginning in the End" und da könnte tatsächlich noch jemand an der Einleitung und Gliederung arbeiten - gelesen habe ich den Artikel natürlich nicht, ich will die Folge ja sehen.

Bild: Das hier gezeigte Bild stammt von Wikia und ist urheberrechtlich geschützt.

Mittwoch, 27. April 2011

Three times ... King Diamond

Nachdem ich vor einigen Tagen mit Johnny Cash die "Three times"-Serie begonnen habe, widme ich diesen Post jemandem, der mich zwar nicht mein ganzes Leben, allerdings zumindest bereits einen großen Teil meines Metalleben begleitet: Der Däne King Diamond, Meister der Stimmlagen und Erfinder des Corpsepaint im Metal.




Begegnet ist er mir zum ersten Mal beim Zelten 1988/89 mit ein paar Freundinnen - eine von Ihnen hatte das Album "Them" auf Kassette und selbige dabei. Nuya, außer uns beiden mochte die Musik niemand so richtig, aber zumindest wir beide konnten Sie uns über die nächsten Jahre nach dieser ersten Nacht gemeinsam im Zelt immer wieder gemeinsam anhören.


Erst deutlich später habe ich mich wieder mit King Diamond und auch seiner vorherigen Band Mercyful Fate beschäftigt - und das dann meistens rückblickend. Natürlich ware es vor allem die Klassiker "Melissa", "The Eye" und natürlich "Abigail", die immer wieder gespielt wurden. Ebenfalls dabei das 1984er-Album "Don't Break The Oath", auf dem auch "Come to the Sabbath" war.





Als 2002 das Album "Abigail II: The Revenge" erschien und alte Erinnerungen neu aufleben ließ, arbeitete ich gerade parallel zum Studienabschluss bei einem Portal names clickfish als Heavy-Metal-Guide - die damaligen Texte sind leider nicht mehr verfügbar.King Diamond läuft natürlich immer mal wieder, vor allem bei längeren Autofahrten machen die Storylines sehr viel Spaß ...

Montag, 25. April 2011

Nebenan geht es ja regelmässig um Traktoren, deshalb hier ein kleiner Einführungskurs in "Traktor-durch-die-Gegend-schmeissen":

Freitag, 22. April 2011

Kladogramm-Puzzeleien

Gerade in dem deutschsprachigen Wikipedia-Artikel über die Fledermäuse das Kladogramm auf eine Vorlage umgestellt:

{{Klade
|label1=Fledermäuse (Microchiroptera) 
|1={{Klade
 |label1= Yinochiroptera 
 |1={{Klade
 |1= Glattnasen-Freischwänze (Emballonuridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |label1= Mausschwanzartige (Rhinopomatoidea) 
 |1={{Klade
 |1= Schweinsnasenfledermaus (Craseonycteridae)
 |2= Mausschwanzfledermäuse (Rhinopomatidae)
 }}
 |label2= Hufeisennasenartige (Rhinolophoidea) 
 |2={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Schlitznasen (Nycteridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Hufeisennasen (Rhinolophidae)
 |2= Rundblattnasen (Hipposideridae)
 }}
 }}
 |2= Großblattnasen (Megadermatidae)
 }}
 }}
 }}
 |label2= Yangochiroptera 
 |2={{Klade
 |label1= Trichterohrartige (Natalioidea) 
 |1={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Amerikanische Haftscheibenfledermäuse (Thyropteridae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Trichterohren (Natalidae)
 |2= Stummeldaumen (Furipteridae)
 }}
 }}
 |2= Madagassische Haftscheibenfledermaus (Myzopodidae)
 }}
 |label2= Hasenmaulartige (Noctilionoidea) 
 |2={{Klade
 |label1= N.N. 
 |1={{Klade
 |1= Hasenmäuler (Noctilionidae)
 |label2= N.N. 
 |2={{Klade
 |1= Kinnblattfledermäuse (Mormoopidae)
 |2= Blattnasen (Phyllostomidae)
 }}
 }}
 |2= Neuseelandfledermäuse (Mystacinidae)
 }}
 |label3= N.N. 
 |3={{Klade
 |1= Glattnasen (Vespertilionidae)
 |2= Bulldoggfledermäuse (Molossidae)
 }}
 }}
 }}
}}

Ich mache das ja jetzt schon ein paar Tage - mit Autorendasein hat das allerdings wohl eher wenig zu tun ...

Donnerstag, 21. April 2011

Coverstories: Hey du!

Ich hänge heute in einer Schleife, die einen etwas ungewöhnlichen Ursprung hat - Hintergrund: Cousinchen 1 steht auf Sentimentalschlager und postet die auf facebook, Cousinchen 2 und 3 finden das voll nervig und schreiben das auch. Und was macht Metal-Cousin Achim in dem Fall: Er verteidigt das Recht auf freie Soundwahl - jeder darf hören, was ihm gefällt!

Da fängt dann aber die Schleife an: Da auch ich nicht wirklich auf Bernhard Brink stehe, die Sentimental-/Melancholie-Idee aber prinzipiell natürlich prima finde, suche ich nach einem meiner persönlichen Tränendrüsendrücker: Einem Klassiker aus dem Musical Linie 1 - Marias Lied "Hey Du!"

Ich gestehe, dieses Musical habe ich bereits lang vor meiner Berlin-Zeit geliebt - eigentlich ziemlich genau seitdem das Ensemble vom Grips-Theater eine Aufführung im Lippstädter Stadttheater gegeben hat und auch die Verfilmung populär wurde, also irgendwann Ende der 1980er. In Berlin konnte ich das Stück dann nochmal live im Grips-Theater sehen, etwa 1996.

Nun fand ich bei meiner Suche nicht nur die Version aus dem Film und etliche Bühnenversionen aus verschiedenen Linie-1-Aufführungen, sondern auch einige Coverversionen - die beiden bekanntesten stammen von den Beatsteaks und Sido:
Die Beatsteaks-Version - hier live - ist natürlich eher rockig, das Gefühl fehlt ein wenig und auch die Einbettung in die Story (wer von den Beatsteak-Fans kennt denn noch die Linie 1?) - nuya, trotzdem recht gut gelungen, kann man sich sehr gut anhören.

Yo - und dann wäre da noch Sido, wahlweise mit Kurt Krömer, Mario Barth oder eben in der CD-Version (hier unbewegt, weil das Originalvideo leider nicht verfügbar ist). Der überraschende Teil: Auch diese Version gefällt mir richtig gut - die Idee kommt rüber, die Samples aus Marias Lied passen sich in die Raps ein. Auch die Unplugged-Version auf Sidos letztem Album (mit Kurt Krömer) kann sich hören lassen.

Überraschend finde ich ja schon, dass diesem Song sowohl im Rock- wie auch im Rap-Bereich ein Revival gegönnt wird und damit auch immer das Original weiter mitgetragen wird. Ich hoffe, dass das auch in Zukunft noch der Fall sein wird ...

Dienstag, 19. April 2011

Three times ... Johnny Cash

Nachdem ich nun herausgefunden habe, wie man in dieses Blog Videos einbindet, starte ich mal eine kleine Serie, die ich "Three times" nennen möchte. In drei Bildern, Videos oder anderen Dokumenten versuche ich Künstler, Musiker oder einfach andere spannende Menschen zu porträtieren und mir damit selbst zu vergegenwärtigen. Wenn außer mir noch andere Spaß dran haben sollten, umso besser.

Den Beginn machen drei Videos eines Sängers, der mich eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet: Johnny Cash

Zugegeben, als Johnny Cash diesen Song sang, war ich noch Quark im Schaufenster - mein Vater, ein Fernfahrer, hatte und liebte allerdings diese und andere Platten von Cash und anderen Countrysängern und so gehörten sie zu meinen ältesten musikalischen Erinnerungen, gemeinsam mit Peter Alexander, Ronny und anderem Zeug.

1974 - zum Zeitpunkt dieses Auftritts war ich immerhin schon 4 Jahre alt - auch diesen Song gab es allerdings erst nur von Papas Vinyl, gemeinsam mit vielen weiteren Platten, die die 70er Kindheitsjahre und die nachfolgenden 80er begleiteten. In den frühen 90ern steckte ich dann einiges an Kritik ein, weil ich der Countrymusik nicht abschwören wollte.

Spannend die 2000er - plötzlich war der uralte "Man in Black" mit seinen American Recordings In - und zwar übergreifend über alle Szenen. Cash mochten plötzlich sowohl die Indies wie auch die alten Waver, die Heavys und nicht zuletzt der gemeine Radiohörer - und ich natürlich ebenfalls. Highlights waren zwei Coverversionen, die er eingespielt hatte: "Personal Jesus" von Depeche Mode und eben "Hurt", im Original von Trent Reznors Nine Inch Nails.

Stilblüten aufm Klo

Zur Napoleon-Ausstellung in Bonn brachte mich ein Grüppchen Freunde. Die Ausstellung war zu Ende, der Hunger trat ein. So kehrten 7 Hungrige in eine Pizzeria in der Bonner Innenstadt ein. Soweit zur Vorgeschichte.

Bizarrerweise musste jeder der Anwesenden jeweils mindestens einmal die Örtlichkeit aufsuchen. Ich war zweimal dort... Beim zweiten Mal habe ich mein Mobiles Kommunikationsgerät geholt, um die Multimedia-Maschine hinter dem Spiegel über dem Waschbecken der Toilette zu knipsen (siehe Bild 1). Auf dem Damen-Klo (ist das irgendwie ein Oxymoron? Dame und Klo?) lief wohl laut Aussage der mit-eingekehrten Mädels Werbung für Schuhe und Tampons. Auf dem Männer-WC hingegen war nur der Bluescreen of Death von Windows XP zu finden (siehe Bild 2).

Was mich zur Frage bringt: Warum nochmal brauche ich ein Bildschirmgerät hinterm Spiegel über dem Waschbecken im Herren-Klo (siehe Bild 1)??? Und wieso setzt man in einer solchen Umgebung auf Windows, das doch in den älteren Inkarnationen ab und zu zum Absturz neigte?

Wenn ich die Fehlercodes korrekt erkannt habe, stirbt die Festplatte in dieser Multimedia-Installation demnächst ihren letzten Bluescreen-Tod...
Vielleicht ist es das hier: Forum ittoolbox.com


Er sucht ihn - den passenden Cocktail

Passionierter Biertrinker (40) sucht fruchtig-netten Cocktail zur donnerstagabendlichen Entspannung zu zweit (+ Getränk) vor dem Fernseher. Du - Cocktail - solltest lecker sein und vor allem unkompliziert in der Zubereitung, zu viele unterschiedliche Zutaten könnten unser Glück verkomplizieren. Alkohol stellt kein Problem dar, muss aber auch nicht. Wenn du dir eine Bereicherung meines Lebens vorstellen kannst, lass dich hier von einem Freund beschreiben, auf das wir uns näher kennen lernen können.

Antworten nicht als Chiffre sondern direkt hier als Kommentar - ich freue mich darauf.

Bild: Jon Sullivan, veröffentlicht als Public Domain.

Montag, 18. April 2011

How to fill a blog

Da ist sie wieder, die schnöde Arbeitswoche, die zwar inhaltlich einiges Interessantes zu bieten hat, jedoch vom Bloggen und anderen Freizeitaktivitäten abhält. Der geplante Beitrag über das samstägliche Konzert der Bands "Distorted Spirit" und "Lis er Stille" muß noch warten, bis ich mal ein wenig Zeit und Muße habe, genauso wie andere Kopfgeburten.

Wie schafft man da Abhilfe? Im Iberty-Blog sollte zumindest theoretisch mit den Gastbloggern etwas Vielfalt und Zeitentspannung reinkommen - im Modell eigentlich ganz prima, auch wenn es in der Umsetzung etwas hapert durch den denn doch recht zähen Fluß der Gastbloggerbeiträge. Ich würde es trotzdem gern versuchen und euch einladen, hier ein wenig mitzufüllen bei freier Themenwahl - jemand Interesse, ein wenig Aufbauhilfe zu starten? Meldet euch einfach - hier, per Mail, facebook, twitter, whatever ...

Freitag, 15. April 2011

Altlasten

Gerade habe ich einige Artikel von 2005 aus meinem alten Blog "Der Totengräber" importiert und erneut veröffentlicht.

Schon damals ging es um weitgehend Zoologisches und die Wikipedia: Fleischfressende Kängerus, Walknochenfresser, B-Movies über Riesenschlangen und Zitronenhaie - wie ihr nun im Archiv nachlesen könnt.

Fukushima und die "German Angst"

Vor ein paar Tagen habe ich mir - aus Neugierde - mal den Effekt der Nuklearkatastrophe von Fukushima auf die Aufrufzahlen des Artikels Kernkraftwerk in der Wikipedia angeschaut und auch einen internationalen Vergleich gebastelt. Die Daten dafür lieferte mir das Tool stats.grok.se.

Die ersten Vergleiche waren recht trivial: Über das Jahr von Februar 2010 bis Februar 2011 schwankten die Zugriffszahlen auf den deutschsprachigen Artikel zwischen 20.000 und 80.000 Zugriffen pro Monat und lagen im Mittel bei etwa 40.000 Zugriffen pro Monat. Im März 2011 gab es, natürlich bedingt durch die Katastrophe in Japan und die nachfolgende Diskussion einen Anstieg um fast das 20-fache auf 830.000 Zugriffe im Monat, wobei allein am 14. März 130.500 Zugriffe erfolgten:


Viel spannender wurde es dann aber bei der Betrachtung der Zugriffszahlen im internationalen Vergleich, die in den nächsten beiden Abbildungen dargestellt werden. Dabei fällt im Mai 2010 (der eher willkürlich als Referenz genommen wurde) auf, dass die Aufrufzahlen des englischsprachigen Artikels "Nuclear power" etwa 4-mal so hoch lagen als die des deutschsprachigen Artikels Kernkraftwerk, die japanische Version verzeichnete etwa die Hälfte der Zugriffe - das ist wenig verwunderlich und erklärt sich allein anhand der normalen Zugriffszahlen auf die verschiedenen Sprachversionen:


Im März 2011 geschah jedoch etwas, das mich sehr verwunderte: Natürlich nahmen in allen Sprachversionen die Zugriffe massiv zu - insbesondere in der japanischen Sprachversion stiegen aufgrund der direkten Betroffenheit die Zugriffe auf mehr als 1,2 Mio. in dem Monat. Während in der englischsprachigen Wikipedia die Zugriffe allerdings um etwa das 5-fache anstiegen schossen sie in der deutschsprachigen Wikipedia um den bereits benannten Faktor von fast 20 in die Höhe, sodass der Unterschied zwischen englisch- und deutschsprachiger Version im März 2011 nur noch etwa 4% betrug. Einen ähnlichen Effekt gab es in keiner anderen der untersuchten Wikipedien:


Ich bin in der Folge mehrfach auf Artikel des Spiegel online gestossen, die die German Angst bezüglich der Atomkraft thematisieren, etwa hier und hier. Ohne auf die Interpretationen näher einzugehen - das können andere besser als ich - bestätigen meine Analysen sehr deutlich, dass es zumindest den Effekt tatsächlich gibt und dass er sich exzellent an den Zugriffszahlen auf die Wikipedia und dem damit nachweisbaren Informationsbedürfnis demonstrieren lässt.

Nachtrag/Korrektur: Bei dem Faktor ist versehentlich eine 0 zuviel reingerutscht und er war damit natürlich um das 10-fache zu hoch. Die Steigerung lag also statt um Faktor 200 nur bei Faktor 20 (genauer: 18). Danke an Maggie in Französisch-Guyana für den Hinweis.

Donnerstag, 14. April 2011

Intelligente Befruchtungskapseln für Kühe

Gerade gelesen: Mit Hilfe der synthetischen Biologie sollen Befruchtungskapseln für Kühe geschaffen werden, die das in ihnen enthaltene Bullensperma zum genau richtigen Zeitpunkt freisetzen:

"In die Kapsel haben die Bioingenieure noch einen genetischen Schaltkreis eingebaut, der die Konzentration des Eisprung-Hormons LH in der Kuh messen kann. Übersteigt das Hormon einen bestimmten Wert, so kurbelt das Genkonstrukt die Produktion von molekularen Scheren (Cellulasen) an, die Löcher in die Kapselhülle reißen. Die Spermien kommen dadurch frei und können die Eizelle zum optimalen Zeitpunkt befruchten." biotechnologie.de

Das Ganze ist durchaus intelligent - wie in dem Artikel ebenfalls dargestellt wird, erfolgt die künstliche Besamung von Kühen (und anderen Tieren) derzeit eher auf gut Glück: abgezapftes (und teures) Bullensperma wird von einem Besamungstechniker eingespritzt und man hofft, dass eine vorhandene Eizelle der Kuh auch ein Kalb beschert.

Haie in Nordfriesland: Voll süß

Wie das Nationalpark-Zentrum Multimar Wattforum in Tönning (Nordfriesland) bekanntgibt, gibt es dort Nachwuchs: 5 Kleingefleckte Katzenhaie kriechen aus ihren Eiern.

"Das eine Woche alte Hai-Baby ist zehn Zentimeter lang und gesund."

"Katzenhaie sind nach der Geburt blind und finden ihr Futter in der freien Wildbahn über den Geruchssinn. Im Aquarium werden sie mit einer Pinzette gefüttert. Sie fressen kleine Brocken Heringsfilet und Krabbenfleisch."

Ich wünsche den Kleinen viel Spaß und viele Heringe in ihrem nun anstehenden Aquarienleben.

Bild: Kleingefleckter Katzenhai im Multimar Wattforum in Tönning, Thomas Ernst, CC-by-sa 2.5

Mittwoch, 13. April 2011

Cara Loft Womb Raider - ein Softcore-Review

Wie versprochen ein Review zu dem Softcore-Abenteuerfilm ""Cara Loft - Womb Raider", den ich mir entsprechend soeben angeschaut habe (also zumindest zu 3/4). Ein paar Infos vorweg: Der Film ist FSK 16, die Regie führte ein gewisser Randolph Scott und die Hauptdarstellerin ist Lauren Hays, über die zumindest in der englischsprachigen Wikipedia einiges zu lesen ist. Das wir es bei diesem "Erotic-Drama" um eine freizügige Parodie der Computerspielverfilmung "Lara Croft - Tomb Raider" zu tun haben, brauche ich hoffentlich nicht explizit zu erwähnen.

Worum es geht: Cara Loft, Archäologin und Sexbombe lässt sich zu einem heissen Abenteuer überreden - ihr Job: sie soll 3 Statuen suchen und ihrem Auftraggeber bringen. Ihr Vater scheiterte bei der Aufgabe und kam um's Leben. Der Film beginnt mit einer Masturbationsszene der Hauptdarstellerin, während der sie weiblichen Ninja-Besuch bekommt. Nach ein wenig Pistolen- und Messergrößenvergleich geht es dann zu zweit weiter mit den körperlichen Vergnügungen. Der eigentliche Job der Ninja-Dame war allerdings, Frau Loft einen Auftrag zu geben, den sie annimmt. Cara Loft reist nach Ägypten, um die erste Statue einem Beduinenprinzen zu entwenden - den betäubt sie mit Schlafpulver, dessen Wirkung sich entfaltet während sie selbst die beiden Tänzerinnen des Prinzen sexuell bespasst.

Statue 2 wird in Kenia bewacht von einer unsterblichen Kriegerin, mit der Cara schlammcatchen und schmusen muss - dummerweise wird die Afrikanerin von Natascha, ebenfalls im Dienste des Auftraggebers, erschossen und die Statue wandert in Laras Besitz. Auch Statue 3 - versteckt in einer Höhle im Himalaya - ist nicht so einfach zu holen. Die goldlackigen Bewacherinnen mit Riesenschwert und Einhornmaske lassen sich dann aber durch den vollen Einsatz des Körpers unserer Heldin befriedigen und während Natascha die Statue klaut und damit auch Cara betrügt. Sie bringt die Statuen zurück und erfährt, dass der Auftraggeber den Loft'schen Vater erwürgt hat - Cara tötet ihn und seine beiden schwerbewaffneten Bodyguards, wobei Natascha ihr hilft - mit den drei Statuen türmen die beiden Mädels dann und vergnügen sich in Swimming-Pools bis zur Betätigung der Stop-Taste.

Was wir gelernt haben: Man kann mit Körpereinsatz fast alles erreichen - dafür hatte der Film sogar eine (wenn auch sehr rudimentäre) Story. Die Sexszenen waren, wie man es bei FSK 16 wohl erwarten sollte und Männer spielten dabei keine Rolle. Für Leute, die noch mehr über den Film erfahren möchten, empfehle ich das Review auf badmovies.de. Da kann man die Hauptdarstellerin denn auch gänzlich entkleidet sehen.

Und warum gucke ich sowas? Tscha, das ist eine andere Geschichte, die ich jedem gern bei einem Bierchen erzähle .... Empfehlen kann ich den Schrott natürlich nicht, aber das hat ja wahrscheinlich eh niemand erwartet, oder?

Bilder: Die beiden hier gezeigten Bilder sind natürlich urheberrechtlich geschützt.

Dienstag, 12. April 2011

Freibier

Achya, bevor ich es vergesse:
Der erste Autor eines mehr als dreizeiligen Kommentars bekommt bei der nächsten (oder auch ersten) RL-Begegnung ein Bier ausgegeben.

Ressource Zeit

Kaum entscheidet man sich, mal wieder ein wenig Neues zu machen überholt Sie einen, die harte Realität in Form der Ressource Zeit - und so kommt es denn auch, dass ich das Blog hier zwar prinzipiell angeleg,t aber bislang mit nahe Null Inhalt gefüllt habe.

Wird sich das ändern? - Ich weiß noch nicht, mal sehen; Genug Stoff zum Quatschen habe ich ja, sowohl aus der realen wie der virtuellen Welt. Ich könnte über die erste Vorstandsklausur als Vorstand bei Wikimedia Deutschland e.V. bloggen, könnte was zur Suche eines denkmalgeschützten Grabsteines auf dem Friedhof Berrenrath schreiben oder mit einer spannenden Analyse der Zugriffszahlen des Atomkraftwerk-Artikels der Wikipedia aufwarten - ich könnte, aber alles kostet Zeit und da eh noch keiner liest lasse ich das wohl auch erstmal ... oder doch nicht?

Montag, 4. April 2011

Monetisieren

Sehr schöne Sache:
Mittlerweile gibt es bei den Einstellungen hier bei Blogger einen Reiter zum "Monetisieren" des eigenen Blogs:

"Verdienen Sie Geld, indem Sie Google AdSense für Ihr Blog einrichten."

Finde ich lustig; mal sehen, ob ich mich irgendwann auch mal in den Google-Geldregen stelle - vorher will ich aber noch erkunden, wie Kachingle und flattr geht ...

In Arbeit

Nachdem im Totengräber seit 2007 Funkstille war und auch der zweite Blogansatz nicht wirklich geklappt hat, könnte man ja mal einen Neuanfang wagen - dezent und langsam. Erstmal das Design anpassen und so. Und damit es solang nicht langweilig wird, verweise ich mal auf Southparks Blog.