Sonntag, 25. September 2005

Knochenfressende Würmer

Heute bekam ich einen Hinweis auf einen folgenden Artikel bei Spiegel online:

"In der Tiefsee vor Kalifornien sind Forscher auf eine bisher unbekannte Zusammenarbeit von Würmern und Bakterien gestoßen: Gemeinsam zerlegen sie Skelette verstorbener Wale."

Schön, dass man ab und an auch mal an seine alten to-do-Listen erinnert wird, die betreffende Art mit dem Namen Osedax frankpressi steht auf meiner Seite bereits seit mindestens einem Jahr als Artikel, den ich irgendwann mal angehen möchte und ich bin mir sicher, dass auch die Symbiose bereits damals bekannt war. Bitte an Baal: Schenke mir Kraft und Zeit auf das ich diesen Artikel baldigst in Angriff nehmen werde - aber heute nicht mehr. In diesem Sinne, der Totengräber

Samstag, 17. September 2005

Kryptozoologisches

Obwohl ich ja eigentlich gerade richtig zu tun habe lasse ich mich doch wie gehabt sehr einfach ablenken, so auch heute. Da ging ich ganz konzentriert meiner Arbeit am WikiPress-Band zu den Färöern , als mich der liebe Benutzer southpark bittet, den Artikel zum Hogzilla aus der englischen Wikipedia auch in die deutschsprachige einzureihen - gewünscht, getan:

"Hogzilla war ein wilder Eber, der am 17. Juni 2004 von Chris Griffin auf der Farm von Ken Holyoak in Alapaha in Georgia geschossen wurde. Es wurde behauptet, dass es ein Gewicht von etwa 450 Kilogramm hatte und etwa 3,60 Meter lang war."

Doch damit nicht genug. Kurz danach klickte ich mich - Blut geleckt hatte ich bereits - durch die Kryptiden der englischen Wikipedia, das Resultat war die Onza

"Die Onza ist ein Kryptid, welcher in Mittelamerika zur Zeit der spanischen Conquistadores gelebt haben soll. Es handelt sich dabei um eine Raubkatze, die bei den Azteken unter dem Namen cuitlamiztli bekannt war."

es folgten der Orang Pendek:

"Der Orang Pendek or Orang Pendak ist ein Kryptid, der eventuell eine noch nicht bekannte Primatenart darstellt. Er soll in abgelegenen Gebieten Sumatras leben und dem Orang-Utan gleichen. Dabei soller nicht größer sein als etwa 75 Zentimeter, wodurch er den Namen 'kleiner Mann' erhielt."

der Bloop

"Als Bloop wurde ein Ton benannt, der seit 1997 gelegentlich durch Sonargeräte im Ozean gehört und aufgenommen werden kann. Die Quelle dieses Geräuschs ist unbekannt, der Ort der Entstehung wird im Bereich des 50°S und 100°W vermutet."

der Hyote:

"Der Hyote war ein Tier, welches im Sommer 2004 regelmäßig im Baltimore County in Maryland gesichtet wurde. Aufgrund von Augenzeugenberichten sowie einer Videoaufzeichnung wurde spekuliert, ob es sich dabei um eine bislang unbekannte Art handelt, wodurch das Tier in das Interessensfeld der Kryptozoologie rückte."

und schließlich Pelorus Jack:

"Pelorus Jack war ein Rundkopfdelfin, der bekannt dafür war, dass er regelmäßig Dampfern durch die Cook-Straße bei Neuseeland verfolgte."

und damit nicht genug, jetzt hat der Totengräber Blut geleckt und ist auf der Suche nach weiteren Kandidaten - vielleicht wirds ja ein Buch. Euer Totengräber

Donnerstag, 8. September 2005

Haie, Zitronen und Futterklingeln

Ya, manchmal gibt es Zeiten, da kommt Mensch nicht zum schreiben, deshalb ist seit dem letzten Blog nun tatsächlich ein Monat vergangen - so what, immerhin schafft man in diser Zeit andere Dinge.

Nicht von mir aber trotzdem klasse ist die Geschichte mit den Zitronenhai , der im aktuellen Schreibwettbewerb der Wikipedia nominiert ist. Vor allem die Forschung an den Tieren bietet einige spannende Aspekte:

"Es wurden einige wissenschaftliche Experimente an und mit den Haien durchgeführt, die ergaben, dass sie von leuchtenden Farben, wie dem Rot und Orange von Taucheranzügen, Schwimmwesten, Rettungsbooten und Schlauchbooten angezogen werden. Die gleiche Wirkung soll das Fluggeräusch von niedrig fliegenden Hubschraubern erzielen. Sie können auch niederfrequente Schallwellen erkennen, die von, im Todeskampf befindlichen, Menschen oder Fischen erzeugt werden. In den USA wurden weitere Versuche mit den Haien gemacht, darunter auch Experimente über Herzreaktionen, Betäubungsmittel, Augenbewegungen und Anpassung an die Dunkelheit.

Sie sind gut in Gefangenschaft zu halten, und besser erforscht als viele andere Haiarten, was nicht zuletzt auf die Arbeit von Prof. Samuel H. Gruber (University of Miami in Coral Gables) zurückzuführen ist.

In einer Meeresstation in Cape Haze (Florida) wurde die Art sogar erfolgreich in Gefangenschaft gezüchtet. Dabei zog Dr. Eugen Clarke mehrere junge Zitronenhaie in einem speziellen Becken auf. Das Experiment wurde dadurch beendet, dass ein größeres Männchen die Jungen auffraß. Ein Exemplar im Cape Haze Marine Laboratory erlernte die Betätigung eines Klingelknopfes um Futter zu bekommen."


Na, in diesem Sinne -- HUNGER *klingeling*

Gruß, euer Totengräber